„Das Ende aus der Pandemie geht nur mit dem Impfen!“

Dresden- Am Dienstag hat das Sächsische und das Bayerische Kabinett getagt. Die Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und Markus Söder haben sich mit Experten aus der Medizin insbesondere über die Folgen der Corona-Pandemie befasst. Mein Kollege Henry Nielacny mit den Einzelheiten.

Erste Hinweise aus Südafrika sagen aus, dass die Virusvariante Omikron möglicherweise Kinder besonders gefährden könnte. Sachsen und Bayern bereiten sich darauf vor. Testungen für Kinder werden auf hohem Niveau weiter fortgeführt. Die Impfung von Kindern und Jugendlichen zwischen 5 und 11 Jahren wird mit Lieferung eines speziellen Kinder-Impfstoffes von Biontech/Pfizer im Laufe dieser Woche starten. Die 277 niedergelassenen Kinderärztinnen und –ärzte sind hierfür erster Ansprechpartner. Darüber hinaus wird es Angebote wie den Kinder-Impftag am 18. Dezember in den DRK-Impfstellen in Dresden, Leipzig und Chemnitz geben.

Aus der gemeinsamen Pressekonferenz zwischen dem sächsischen Ministerpräsident Michael Kretschmer, dem bayrischen Ministerpräsident Markus Söder, sowie Experten aus der Medizin ging weiterhin hervor, dass, um das Personal in den Kliniken zu entlasten, die Infektionsfälle und Hospitalisierungen weiterhin deutlich gesenkt werden müssen.

Die beiden Freistaaten tauschen sich über die ergriffenen Maßnahmen, deren Wirksamkeit und die Erfahrungen aus. Auch mit Tschechien wird zur weiteren Koordinierung grenzüberschreitender Fragen der Pandemiebekämpfung gemeinsam gesprochen. Sachsen und Bayern sind sich einig, dass das Infektionsgeschehen in Hot-Spot Regionen besonders strikte Maßnahmen erfordert. Ziel sei es nach wie vor auch, dass öffentliche Leben nach und nach wieder hochfahren zu können.