Das gibt es bald Neues im Leipziger Zoo zu sehen

Leipzig- Am ersten August soll die künftige Heimat für die Roten Pandas und die Schneeleoparden eröffnet werden. Bei einem Rundgang durch die neue Anlage informierte der Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold über den aktuellen Baustand. 

Der Direktor ist besonders stolz auf die neue Landschaft, mit der man wirklich ein Stück Himalaya nach Leipzig holen will. Die Baufläche habe 2.500 Quadratmeter, so Junhold. Die Gehege seien um die 1.000 Quadratmeter groß. Außerdem gestaltet sich die Anlage dreidimensional und sie ist von einem Netz überspannt. Neben den vier Schneeleoparden und den roten Pandas sollen hier Gänsegeier, 15 Waldrappen und ein Moschustier einziehen.

Die Anlage gehört zum Projekt Zoo der Zukunft, in das der Zoo in den vergangenen Jahrzehnten eine mehrstellige Millionensumme investiert hat. In den 25 Jahren werden laut Jörg Junhold dann insgesamt knapp 200 Millionen Euro investiert worden sein. Bisher wurden rund 75% dieses Geldes schon verwendet. Insgesamt könne man in Leipzig stolz sein, dieses Projekt zu realisieren und einen Zoo zu haben, der in der Champions League mitspielt.

Begonnen wurde mit dem Bau der Anlage im Dezember 2015, am Ort der alten Raubtierterassen. Neben der neuen Anlage können die Besucher seit kurzem auch die kleinen Amurleoparden sehen. Die Jungtiere sind jetzt im Gehege mit ihrer Mutter unterwegs. Bis Mittwoch nächste Woche kann noch online über die Namen der Minikatzen abgestimmt werden.