„Das ist ein Zeichen einer lebendigen Integration!“ – In- und ausländische Musiker geben Konzert

Leipzig – Orientalische Klänge in Leipzig. In- und ausländische Musiker gaben diese Woche ein gemeinsames Konzert im Grassi-Museum im Rahmen der Interkulturellen Wochen.

Der Abend stellte gleichzeitig den Höhepunkt einer vierteiligen Konzertreihe dar. Trägerin der Veranstaltungen ist die Stiftung Friedliche Revolution. „Im Herbst ’89 wurde ein Transparent getragen mit der Aufschrift ‚Für ein offenes Land mit freien Menschen‘ und genau darum geht es auch heute Abend“, erklärte Rolf Sprink vom Kuratorium der Stiftung Friedliche Revolution.

Musiker aus verschiedenen Ländern sind an diesem Konzertabend aufgetreten – einzeln sowie im Ensemble. Künstler mit und ohne Fluchterfahrung zusammenzubringen, war dabei für die Veranstalter besonders wichtig. „Das ist ein Zeichen einer lebendigen Integration“, so Sprink weiter.

Zwei weitere Konzerte mit in- und ausländischen Künstlern stehen diesen Herbst noch an. Am 4. November lädt das Soziokulturelle Zentrum „Die Villa“ zu „Musighistan“. Zum Abschluss gibt es am 29. November orientalische Musik in der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“. An jedem der Abende ist der Eintritt frei.