Das ist Leipzigs Essbarer Garten!

Leipzig – Da wo vor wenigen Monaten noch Gestrüpp und Unkraut wuchs, wachsen nun Stachelbeere, Blaubeere, Tomaten und Co. Das große Caritas Gemeinschaftsprojekt „Essbarer Garten“ ist endlich abgeschlossen.
Am 17. Juni wurde der „Essbare Garten“ am Familienzentrum in Grünau offiziell eröffnet.

„Es ist ein essbarer Garten, sprich es gibt eine Vielfalt von Kultur und Wildpflanzen, die ganz unterschiedlicher Früchte hervor bringen. Die dann auch schon zum Teil geerntet worden oder noch zu ernten sind. Wir freuen uns dass es erstmal gegrünt hat. Dafür war der Regen auch mal wieder willkommen.“, erklärt Burkhard Meyer, Leiter des Jugend-und Familienzentrums „Caritas“.

Dienen soll der Garten als Ort der Begegnung und des Austausches. Während Erwachsene sich um die Pflanzen kümmern, wird den Kindern ein Abwechslungsreiches Programm vom Sandkasten, bis hin zum „Kleingärtnern“ geboten.

„Wir bringen uns punktuell mit ein aber in erster Linie geht es darum andere zu animieren. Also sprich die Besucher und Anwohner hier in Grünau.. deren Garten soll das hier letztendlich sein. Also ein Ort wo sie sich einbringen können. Wo sie pflanzen und ernten können. Letzen endlich führt das sogar dazu, dass man da auch gemeinschaftlich auch in der Küche des Familienlokals sogar auch leckere Rezepte ausprobieren kann und tatsächlich  die Früchte der Arbeit genießen kann.“, fährt Meyer fort.

Während des Sommers sind einige Feste geplant, die ebenfalls den Austausch von Informationen, sowie ein entspanntes Beisammensein als Schwerpunkt haben.

„Es sind bunte Familientage, die alle drei Monate statt finden. Da haben wir das nächste am 26. August. Beginnend mit einer Tanzgruppe, dass geht es weiter mit Kaffee und Kuchen. Anschließend gibt es ganz unterschiedliche Angebote für Kinder aber auch für Erwachsene. Darüber hinaus  das abends gemeinsam gegrillt, gepicknickt wird bei uns im Garten. Daran schließt sich dann ein Open-Air-Kino mit dem Film „Captain Fantastic“, so MeyerDas Projekt „Essbarer Garten“ wurde im Herbst 2016 mit Hilfe von verschiedenen Spendern, Kooperationspartnern und Privatpersonen initiiert.