Das müsst Ihr beim Bärlauch pflücken unbedingt beachten!

Leipzig – Die Bärlauch-Zeit ist angebrochen. Allerdings ist die Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen enorm hoch.

Der Frühling hat es endlich auch nach Leipzig geschafft in diesen Tagen und pünktlich zum Start liegt in Leipzigs Wäldern dieser unverwechselbare Duft von – Bärlauch.

Die heimische Pflanze bringt in viele Leipziger Küchen etwas Abwechslung. Der charakteristische Geschmack kommt nicht nur in Salaten und Pesto gut zur Geltung, sondern enthält auch wichtige Inhaltsstoffe. Beim Ernten des Bärlauches kann man allerdings einiges falsch machen.

Unterscheiden kann man den Bärlauch vom giftigen Maiglöckchen vor allem am Stängel. Bärlauchblätter sprießen an einem einzelnen Stängel aus dem Boden und das dicht nebeneinander. Das Maiglöckchen hingegen wächst immer mit zwei Blättern am Stängel. Wenn man den Bärlauch identifiziert hat, darf man allerdings nicht unbehelligt drauf lospflücken.

Der Leipziger Auwald ist eines der letzten Gebiete der Stadt, in dem der Bärlauch in großen Massen vorkommt. Allerdings haben die Umwelteinflüsse auch hier den Bestand eingeschränkt.

Der Bärlauch sprießt noch bis Anfang Mai. Danach fängt er an zu blühen. Dass der Bärlauch dann giftig sei, ist aber ein Mythos. Die Blätter werden lediglich etwas faserig und die Pflanze verliert an Geschmack.