Das Rheingold in der Oper Leipzig

Am 4. Mai hebt sich in der Oper Leipzig der Vorhang für die Wagner-Oper -Das Rheingold-. +++

Seit einigen Wochen laufen die Proben zum Auftakt des monumentalen Weltdeutungsmythos` „Der Ring des Nibelungen“ – dem Vorabend der Tetralogie, die die Kontroversen zwischen Liebe und Macht thematisiert.

Zu Beginn des Abends ist es Alberich, der das „Rheingold“ stiehlt, um daraus einen Ring zu schmieden, der die Macht über alles besitzt.

Dieser Raub, der größenwahnsinnige Kampf des Göttervaters Wotan um die längst verloren Autorität der Götter, Lug und Trug, List, Heimtücke und immer auch Liebe, bestimmen die Handlung des „Rheingolds“.

40 Jahre ist es her, dass der letzte szenische Ring in Leipzig aufgeführt wurde – zum 200. Geburtstag des Komponisten wird er nun in der Oper Leipzig wieder zu sehen sein. Für alle Beteiligten ist dies eine große Freude.

Interview: Prof. Ulf Schirmer – Intendant und Generalmusikdirektor

Ein Grund zur Freude – und auch viel Arbeit. Denn eine Inszenierung, in der Orchester und Opernsänger gemeinsam agieren, erfordert auch parallellaufende Proben.

Interview: Prof. Ulf Schirmer – Intendant und Generalmusikdirektor

Während Intendant und Generalmusikdirektor Prof. Ulf Schirmer die musikalische Leitung des Abends verantwortet, liegt die szenische Arbeit mit den Sängern und Darstellern in den Händen von Rosamund Gilmore.

Die in London geborene Regisseurin war von dem Regie-Angebot begeistert.

Interview: Rosamund Gilmore – Regisseurin

Auf der Probebühne hat Rosamund Gilmore mit den Akteuren die Szenen einstudiert. Nun folgt der Schritt von der bisher sehr intimen Athmosphäre auf die große Bühne.

In den Bühnenproben werden Mimik, Gestik und Bewegungsabläufe, die bisher noch fein und zart waren, vergrößert und bewusster gemacht. Schließlich sollen bei 1.000 Zuschauern auch die in der letzten Reihe alles sehen und mitbekommen.

Für die Regisseurin ist der Beginn der Bühnenproben ein ganz besonderer Moment.

Interview: Rosamund Gilmore – Regisseurin

Weiterhin viel Feingefühl, Einfühlungsvermögen und Liebe zur Musik wird es bis zur Premiere des „Rheingolds“ noch brauchen, bevor die Zuschauer ebenso in den Bann Wagners Musik gezogen werden sollen, wie Prof. Ulf Schirmer selbst.

Interview: Prof. Ulf Schirmer – Generalmusikdirektor