Das rote Dresden – politisch-historischer Spaziergang

Am Donnerstag, den 26. August lädt das Herbert-Wehner-Bildungswerk zu einer politisch-historischen Stadtführung durch das “rote Dresden“. Station ist u.a. Platz der nationalsozialistischen Büchervebrennungen. +++

Treffpunkt: Vor dem Volkshaus Dresden, Schützenplatz
Beginn: 17 Uhr
Die Veranstaltung ist kostenlos.

Stationen auf dem Rundgang sind unter anderem das Volkshaus und die Trianonsäle, der Wettiner Platz, Ort der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen, sowie das Keglerheim in der Friedrichstraße. Geführt wird der Rundgang vom Geschäftsführer des Bildungswerks, Dr. Christoph Meyer.

„Kaum eine Stadt ist so geschichtsbesessen und gleichzeitig geschichtsvergessen wie Dresden“, so der Historiker Meyer. „Der Barock und August der Starke – das wird hochgehalten, danach scheint nicht viel passiert zu sein, natürlich mit einer Ausnahme: der Bombennacht vom 13. Februar 1945. Dabei war Dresden die Hauptstadt des „roten Königreichs“ Sachsen, des Landes, in dem die Wiege der Arbeiterbewegung stand, wo die Sozialdemokratie im Kaiserreich ihre größten Erfolge feiern und in der Weimarer Republik einen ersten Großversuch für einen demokratischen Neuanfang wagte.

Zerschlagen durch die Nazi-Diktatur, missbraucht durch die Kommunisten, nach 1990 missachtet bzw. vergessen. Dieser politisch-historische Stadtrundgang macht die Spuren des roten Dresden sichtbar.“

Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen.
Um Anmeldungen wird gebeten.
Telefon: 0351-8040220 oder per E-Mail: info@wehnerwerk.de

Das Herbert-Wehner-Bildungswerk veranstaltet regelmäßig Seminare innerhalb Sachsens.

Weitere Informationen unter: www.wehnerwerk.de

Quelle: Herbert-Wehner-Bildungswerk

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