[Kopie] Wirtschaftsstandort Sachsen braucht mehr Migration

Leipzig - "Migration - Eine Chance für den Wirtschaftsstandort Sachsen", war der Mittelpunkt der Diskussion, des bereits zehnten Verbändegesprächs Integration. 

Deutschlands Bevölkerung wird immer älter - davon ist auch der Freistaat betroffen. Auch vor dem sächsischen Arbeitsmarkt macht der demografische Wandel nicht halt und stellt damit eine Herausforderung für die kommenden Jahrzehnte dar. 
Die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, sieht in der Förderung von Fachkräften aus dem Ausland, eine gute Möglichkeit diesem entgegen zu wirken.

Gerade in Sachsen ist es wichtig für Fachkräfte aus dem Ausland, zu werben. Besonders in der Pflege und im Handwerk wird Nachwuchs gesucht. 
Die Migranten sollen dabei ein spezielles Ausbildungsverfahren ablegen können, um in den Arbeitsmarkt integriert zu werden.

Doch nicht nur die Ausbildung spielt eine große Rolle, grundlegend ist in erster Linie das Erlernen der deutschen Sprache. Diesbezüglich sollen ebenfalls Maßnahmen unternommen werden, um die Migranten besser für den Arbeitsmarkt fit zu machen. 

Bereits zum zehnten Mal trafen sich mehr als 150 Akteure aus der Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft, um sich über die Förderung und Integration von Geflüchteten auszutauschen.