Das wahre Gesicht der Stadt Dresden ist die Hilfsbereitschaft

„Ich bin dankbar, dass sich so viele Dresdner bereit erklärt haben, die Asylbewerber in der kurzfristig errichteten Zeltstadt mit Spenden zu unterstützen. Diese Welle der Hilfsbereitschaft zeigt das wahre Gesicht unserer Stadt.“, so Bürgermeister Winfried Lehmann. +++

„Ich bin ausgesprochen dankbar, dass sich so viele Dresdnerinnen und Dresdner bereit erklärt haben, die Asylbewerber in der kurzfristig errichteten Zeltstadt mit Spenden zu unterstützen. Diese Welle der Hilfsbereitschaft zeigt das wahre Gesicht unserer Stadt. Verunglimpfungen und Angriffe jeglicher Art auf die Zeltstadt und die Flüchtlinge werden wir nicht dulden. Das ist beschämend für Dresden.

Eine kurzfristige Unterbringung von Flüchtlingen in einer Zeltstadt ist eine große Herausforderung – nicht nur für die Helfer sondern vor allem für die Flüchtlinge. Ein feindseliger Empfang ist da das letzte, was die Flüchtlinge brauchen. Ich bin mir sicher, die Mehrheit der Dresdnerinnen und Dresdner ist hilfsbereit und heißt Menschen in Not willkommen. Lassen Sie uns das klar zeigen! Unsere tolerante Kultur in Dresden müssen wir schützen und bewahren.
Ich danke allen Aktiven, die seit Freitag unermüdlich im Einsatz waren und dafür gesorgt haben, dass die Notunterkunft so schnell errichtet war. Nur durch dieses ungebrochene ehrenamtliche Engagement war dieser Kraftakt möglich, das gilt vor allem für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesdirektion und des Deutschen Roten Kreuzes sowie des Technischen Hilfswerkes,“ erklärt Bürgermeister Winfried Lehmann, der zurzeit den Ersten Bürgermeister vertritt. „Ein ganz besonderer Dank gebührt auch dem Ausländerrat, welcher insbesondere mit Dolmetscherleistungen die Arbeit des DRK unterstützt.“ Die Stadt stimmt sich eng mit allen Beteiligten ab, um Hilfe bei dringenden Angelegenheiten zu geben. Das betrifft vor allem medizinische Untersuchungen durch das Gesundheitsamt aber auch die Unterstützung durch das Sozialamt.

Auch der Erste Bürgermeister Dirk Hilbert äußert sich aus seinem Urlaub: „Keiner verlässt ohne Not seine Heimat und Familie. Diese Menschen haben Schlimmes erlebt und riesige Strapazen auf sich genommen. Sie sind uns in Dresden herzlich willkommen! Wir wollen ihnen eine Heimat auf Zeit sein und die traumatischen Erlebnisse überwinden helfen. Ich wünsche, dass alle Dresdnerinnen und Dresdner, Unternehmen, Vereine und Verbände ebenso wie die Stadtverwaltung selbst ihren Beitrag hierfür leisten. Dies gilt sowohl für die Erstaufnahmeeinrichtung in unserer Stadt wie für die zugewiesenen Asylbewerber. Zeigen wir, dass wir uns dankbar erinnern, als sowohl vor dem Mauerfall wie auch während der Nazizeit uns und unsere Vorfahren andere Nationen bei der Flucht selbstlos unterstützt haben.“

Quelle: Landeshaupstadt Dresden

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar