„Das war ein harter Lauf“

Limbach-Oberfrohna. Die Sächsischen Crossmeisterschaften fanden unter erschwerten Bedingungen statt. Viel Schlamm und Schnee waren auf der Strecke.

Limbach-Oberfrohna (UW). Rund 350 Teilnehmer aus ganz Sachsen beteiligten sich an den Sächsischen Crossmeisterschaften in Limbach-Oberfrohna. Von der Klasse Schüler 12/13 bis hin zu Senioren über 80 Jahre waren alle Klassen vertreten. Zum dritten Mal fand die Veranstaltung in Limbach-Oberfrohna statt. Allerdings hatten die Aktiven dieses Mal mit den extremen Witterungsbedingungen zu kämpfen. Schnee, Regen und Wind machte den Crossern das Leben schwer.

„Das sind erschwerte Bedingungen“, sagte Moderator Reiner Zimmermann vom VfB Lengefeld. „Die Strecke ist nicht einfach für die Läufer. Aber es gibt wegen des Wetters keine Abstriche. Sie wird gelaufen wie geplant.“

Über Asphalt und Waldwege führte der Rundkurs. Je nach Kilometerdistanz musste er ein- oder mehrmals durchlaufen werden. Zu den Teilnehmern zählte auch Juliane Kummlich aus Leipzig. Nach dem Lauf der weiblichen Jugend ab 16 Jahre sagte sie: „Das war ein harter Lauf. Alles war schlammig und glatt. Man wusste manchmal nicht, wo man hintreten soll.“ Juliane Kummlich ist in einem Leipziger Verein engagiert. Seit 2003 betreibt sie das Laufen als Leistungssport. „Cross ist immer hart“, meinte sie. „Es ist nicht zu vergleichen mit dem Laufen auf der Bahn.“

Moderator Reiner Zimmermann feuerte alle Läufer an, ganz egal auf welcher Position sie ins Ziel kamen. „Es ist meine 161. Meisterschaft, die ich moderiere“, erklärte er. „Weiterhin ist es die 1052. Veranstaltung, die ich als Moderator begleite und seit 33 Jahren bin ich als Sportsprecher engagiert.“

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