Das war Tag zwei des internationalen Schülerprojektes „Widerstand gestern und heute“

Leipzig - Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler des internationalen Projektes "Widerstand gestern und heute - was lernen wir daraus?" beim ersten Zusammentreffen über ihre Ergebnisse ausgetauscht haben, ging es für sie nach draußen, um Leipzig zu erkunden. 

Und welcher fahrbare Untersatz bietet sich dafür besser an als die Bahn des Jahres der Demokratie?
Die Stadtrundfahrt war vor allem für die ausländischen Schülerinnen und Schüler von Vorteil. So konnten sie die Stadt im Schnelldurchlauf anschauen. Schließlich sind sie den Rest ihres Aufenthaltes in diesem umfangreichen und wichtigen Projekt eingespannt.

Endstation war das Goerdeler Denkmal vorm Leipziger Rathaus. Ein wichtiges Denkmal zum Thema Widerstand. Goerdeler war von 1930 bis 1937 Oberbürgermeister der Stadt Leipzig gewesen und gehörte zu den führenden Köpfen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

Fr. Dr. Gabriele Goldfuß vom Referat internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig ist überzeugt von der Botschaft dieses Projektes.

Am Donnerstag ging es mit den Workshops weiter. Die große Frage "Was lernen wir daraus?" sollte nun beantwortet werden. Dabei wurde reflektiert und festgehalten, wie die Ergebnisse in die eigene Lebenswelt übertragen werden können.

Zwischendurch haben sich die Schülerinnen und Schüler das Mikro geschnappt und sich gegenseitig zum Empfinden über das Projekt interviewt. So denken die Rahn-Schüler selbst.

Durch das Projekt konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen über die Landesgrenzen hinweg austauschen. Es hat sich deutlich herauskristallisiert, dass sich die Teilnehmenden ihre eigene Meinung zum Thema Widerstand gemacht haben. Sie sind vor allem von dem Mut der jungen Revolutionäre begeistert, die eisern hinter ihrer Meinung standen, die Initiative ergriffen und für ihre Zukunft gekämpft haben.