Das will Bundestagskandidat Jens Katzek für Grünau tun

Leipzig - Die Bürgerdialoge der Grünauer SPD stehen nach der Sommerpause ganz im Zeichen des Wahlkampfes. Denn Jens Katzek will für Leipzig in den Bundestag.

Der Politiker kandidiert für Grünau und den Leipziger Süden und nutzte den bereits etablierten Bürgerdialog, um mit den Anwohnern ins Gespräch zu kommen. Im Fokus dabei natürlich der größte Leipziger Stadtteil. Denn auch der wächst. Deshalb ist ausreichend und vor allem bezahlbarer Wohnraum ein großes Thema. Um Grünau weiter besonders für junge Leipziger und Familien attraktiv zu gestalten, müssen noch diverse Herausforderungen gemeistert werden. Das beginnt mit ausreichend Kitas und Schulen und endet mit der Frage nach dem allgemeinen Sicherheitsgefühl. Um Vorhaben umzusetzen, soll auch staatliches Geld direkt und ohne Umwege in die Kommune fließen.

Ein weiterer Punkt ist der öffentliche Nahverkehr. Hier ist Grünau bereits sehr gut angebunden. Mit dem Grünolino gibt es sogar einen eigenen Quartiersbus. Der wird aber nach wie vor überwiegend durch private Sponsoren gedeckt. Nach dem Willen der SPD soll sich das ändern und die Stadt für die Finanzierung einstehen. Auch die geplanten Sparkassenschließungen in Grünau sind noch immer nicht vom Tisch. Das verärgert vor allem viele ältere Grünauer, die keine weiten Wege zur nächsten Filiale in Kauf nehmen wollen. Hier sei man in Gesprächen mit der Sparkasse, die aber bislang wenig zufriedenstellend waren. Ein Sparkassen-Bus einmal die Woche sei jedenfalls nicht ausreichend, so Katzek. 

Der gebürtige Mühlheimer Jens Katzek kandidiert erstmals für den Deutschen Bundestag. Gewählt wird am 24. September.