Dauer-Ampelanlage wird verschwinden

Mittweida. Der jüngste Kommunaltag griff Mittweidaer Probleme auf und brachte der Stadt Unterstützung für den Tag der Sachsen.

Mittweida (UW). Rund um die Stadt Mittweida drehte sich der jüngste Kommunaltag von Landrat Volker Uhlig. Seinen Besuch in der Stadt schätze Uhlig als „runde und informative Sache“ ein. „Der Oberbürgermeister hat uns die Stadt vorgestellt und dann haben wir kommunal-fachliche Themen ausgetauscht“, erläuterte der Landrat. Dann habe es eine Rundfahrt bis zur Talsperre gegeben und auch das Lasertechnikzentrum der Hochschule sei besichtigt worden.

Natürlich ging es auch um den Tag der Sachsen. So will sich der Landkreis mit 100.000 Euro an dem Megaevent beteiligen. Oberbürgermeister Matthias Damm bezeichnete die Zusammenarbeit mit dem Landkreis als sehr wichtig. „Es gibt in Vorbereitung des Tages der Sachsen viele Dinge, wo sich Stadt und Landkreis ergänzen und wo wir auf die Hilfe des Kreises angewiesen sind“, merkte Matthias Damm an.

Aber auch das Thema Straßenbau wurde angesprochen. So gibt es seit zehn Jahren die Ampel auf der Straße in Richtung Waldheim. Längst sorgt die Daueranlage für Spott in der Bevölkerung. „Wir haben rund 1,4 Millionen Euro für die Maßnahme im Haushalt drin, der noch beschlossen werden muss“, erklärte der Landrat. „Die Baumaßnahme ist längst überfällig.“ Die Kommune will einen Teil der Fläche der Lederfabrik für den Straßenbau zur Verfügung stellen.

Beschlossen wurde der Kommunaltag durch eine Einwohnerversammlung, die allerdings nur dürftig besucht war.

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