Dauer-Stream: Leipziger DJ HouseKaspeR will Rekord knacken

Leipzig- Sieben Tage lang für 24 Stunden am Stück. Der Leipziger DJ HouseKaspeR will einen Weltrekord knacken. Dafür muss er mindestens 170 Stunden am Stück live Musik machen. Zu Hilfe kommen ihm dabei 14 weitere DJ-Kollegen. Jedem gerecht zu werden ist allerdings nicht der einzige Ansporn für die Musik-Liebhaber. Während des Livestreams sammeln er und seine Kollegen Spenden für den guten Zweck. Ziel sind 10.000 Euro.

Party machen und gute Laune verbreiten: Für DJ HouseKaspeR alias Philipp Immig fühlt sich das Auflegen fast an wie Vor-Corona-Zeiten. Der kleine aber feine Unterschied: Das Publikum ist diesmal nicht hautnah dabei, sondern schaut nur über das Internet zu. Und dann ist es auch noch ein ganz besonderer Stream des Leipzigers. Denn HouseKaspeR und 14 andere DJs wollen einen neuen Weltrekord im Dauer-Auflegen aufstellen. Es gilt also 169 Stunden zu schlagen. Gerechnet seit dem Beginn am letzten Sonntag um 16 Uhr wäre das Ziel von 170 Stunden am nächsten Sonntag um 18 Uhr erreicht. Während dieser Zeit wechseln sich die DJs immer wieder ab.

© Sachsen Fernsehen
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Spenden für Tierheim Leipzig und Wolfsträne e.V.

Jedem gerecht zu werden ist allerdings nicht der einzige Ansporn für die Musik-Liebhaber. Denn der über Leipzigs Grenzen hinaus bekannte DJ samt Kollegen sammeln während des Streams Geld für den guten Zweck. 10.000 Euro sollen so insgesamt zusammen kommen. Über die Spenden können sich das Tierheim Leipzig und der Verein Wolfsträne freuen. Immig liegen die Vereine besonders am Herzen. 

Immig ist nicht nur als DJ von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Auch in seiner Event-Agentur HKR-Entertainment bleiben aktuell die Aufträge aus. Für den 30-Jährigen trotzdem kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Nun steht aber erst einmal der Weltrekord auf dem Programm. Je nach Laune und Müdigkeit könnten auch mehr als die angedachten 170 Stunden zusammenkommen, sagt der DJ. Und danach? Mindestens ein bisschen schlafen und erholen, so Immig. Und hoffen, dass die Clubs möglichst schnell wieder öffnen können. Damit das Publikum nicht nur virtuell, sondern auch wieder hautnah bei den Auftritten dabei sein kann. Hier geht's zum Livestream