Dauerstreit um Ausbau der Königsbrücker Straße in Dresden

SPD, Grüne und Linke fordern eine 2-spurige Variante der Königsbrückerstraße. Doch die FDP sieht keine Alternative zum vierspurigen Ausbau. Mehr dazu unter www.dresden-fernsehen.de +++

Zastrow: „Zum vierspurigen Ausbau gibt es überhaupt keine Alternative!“

Laut Medienberichten und auf eine Anfrage der Grünen (Drucksache Nr.: 5/2955) hat das Sächsische Wirtschaftsministerium Anfang August bestätigt, dass bei den durch die Stadt eingereichten Planfeststellungsunterlagen für die Königsbrücker Straße mit der Zweispurigkeit der „falsche Planungsansatz“ verfolgt wurde. Im Falle der Realisierung dieser Planungen sei die Förderfähigkeit nicht gegeben. Bereits heute werde die Königsbrücker Straße „de facto 4-spurig genutzt“.

Bei einem Rückbau der Straße auf die von SPD, Grünen und Linken geforderte 2-spurige Variante wäre laut FDP die Leistungsfähigkeit des Straßenzuges überschritten. Die Verringerung auf zwei Spuren sei sowohl aus verkehrstechnischer Sicht als auch aus Gründen der Verkehrssicherheit abzulehnen. Dazu erklärt der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Dresdner Stadtrat, Holger Zastrow:  

„Die jüngsten Zahlen und Argumente des Wirtschaftsministeriums zur Notwendigkeit des vierspurigen Ausbaus der Königsbrücker Straße bestätigen den Zustand, den wir alle seit Jahren Tag für Tag erleben. Auch SPD, Grüne und Linke sollten diese Realitäten zur Kenntnis nehmen und ihre ausschließlich ideologisch begründete Blockadehaltung endlich aufgeben.  

Zum vierspurigen Ausbau gibt es überhaupt keine vernünftige Alternative! Die Verringerung auf zwei Spuren lehnen wir schon aus Gründen des Umweltschutzes und der Verkehrssicherheit ab. Denn wer Stau produziert, wird Luftverschmutzung, gestresste Autofahrer und Schleichverkehr durch angrenzende Wohngebiete ernten.  

Auch das von „Verkehrsgegnern“ häufig und gern benutzte Argument, der Verkehr werde aufgrund der demografischen Entwicklung langfristig zurückgehen zieht nicht. Im Gegenteil! Die jüngsten Zahlen des Statistischen Landesamtes belegen, dass Dresdens Einwohnerzahl aufgrund steigender Geburtenraten stetig wächst. Seit dem Frühjahr ist Dresden die größte Stadt im Freistaat. Darüber hinaus haben auch ältere Menschen ein Recht auf Mobilität bis ins hohe Alter und sie werden davon Gebrauch machen.   Dresdens Verkehrsinfrastruktur muss mit dem Wachstum und der Dynamik der Stadt mithalten. Gerade die letzten Tage haben dies eindrucksvoll gezeigt.“

Quelle: FPD-Fraktion im Dresdner Stadtrat

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