„Debatte um Teilzeitparlament notwendig“

Dresden. Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Wolfgang Böhmer (CDU), hat Überlegungen geäußert, wonach er seinen Landtag künftig in ein „Teilzeitparlament“ umwandeln möchte. Lesen Sie bei LEIPZIG FERNSEHEN Online wie sich die JuliA-Sachsen zum Thema als Möglichkeit für Sachsen äußert:

‚Bei diesem Teilzeitparlament würde dann nur noch über Entscheidung debattiert, die in die Gesetzgebungskompetenz des Parlaments fallen.
 
Die Jungliberale Aktion Sachsen hält die Diskussion um eine Umwandlung des Landtages in ein Teilzeitparlament auch im hiesigen Freistaat für notwendig.
 
„Die parlamentarische Demokratie darf sich nicht zu sehr von den alltäglichen Sorgen und Nöten der Bürger verabschieden. Daher sollten Abgeordnete die Möglichkeit haben, neben dem Mandat ihrem eigentlichen Beruf weiter nachgehen zu können. Sie wären damit auch in ihrem Wahlkreis präsenter. Wir wünschen uns mehr Politiker mit Beruf, die einen Einblick ins Berufsleben behalten und weniger Berufspolitiker“, sagt der Landesvorsitzende Marcus Viefeld.
 
„Wir fordern im Zuge der Staatsmodernisierung und der Verwaltungsstraffung auch eine effizientere Arbeitsweise und gestraffte Debatten im Parlament. Damit könnten die Ausgaben für den Landtag in enormer Weise gesenkt werden. Der Sächsische Landtag muss mittelfristig vom Vollzeit- in ein Teilzeitparlament umgewandelt werden“, so Viefeld abschließend.‘