Demo gegen Rechts

Rund 500 Menschen haben am Sonntagabend in Mittweida gegen rechte Gewalt demonstriert.

 Anlass dafür war der Überfall von vier Männern Anfang des Monats. Sie hatten einer 17-Jährigen ein Hakenkreuz in die Haut geritzt. Das Mädchen war einem sechsjährigen Spätaussiedlerkind zu Hilfe gekommen, das die Neonazis angegriffen hatten.

Inzwischen soll es laut Polizei auch erste Hinweise aus der Bevölkerung geben. Die Demonstranten forderten am Sonntagabend ein Ende des Naziterrors in der Region.

Mutmaßlicher Drahtzieher der rechten Gewalt in der Region um Mittweida ist die rechtsextreme Vereinigung „Sturm 34“.

Sie wurde zwar inzwischen vom Innenministerium offiziell verboten, ist aber offensichtlich weiter aktiv.

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