Demographischer Wandel spiegelt sich im Lehrstellenmarkt wider

Weniger Ausbildungssuchende, aber mehr Ausbildungsplätze. Diese Bilanz zieht die Arbeitsagentur nach dem vergangene Ausbildungsjahr.   Nach Angaben der Wirtschaftsverbände macht sich bereits jetzt der demographische Wandel bemerkbar.

Weniger Ausbildungssuchende, aber mehr Ausbildungsplätze. Diese Bilanz zieht die Arbeitsagentur nach dem vergangene Ausbildungsjahr.   Nach Angaben der Wirtschaftsverbände macht sich bereits jetzt der demographische Wandel bemerkbar.

In den vergangenen Jahren hat sich der demographische Wandel hauptsächlich in Kindergärten und Schulen ausgewirkt. Jetzt scheint er auch auf dem Lehrstellenmarkt angekommen zu sein.

Sachsenweit dürfte das 2008 geklappt haben, denn rund 34 Tausend Jugendliche bewarben sich um einen Ausbildungsplatz. Davon haben knapp 450 junge Sachsen noch keinen Vertrag in der Tasche. Aber auch in der sächsischen Landeshauptstadt sieht es gut aus.

Bei der Dresdner Arbeitsagentur hatten sich im letzten Jahr knapp 3500 Jugendliche für eine Berufsausbildung gemeldet. Nach wie vor waren in Dresden Lehrstellen zum Verkäufer im Einzelhandel, zum Kaufmann und zum Koch beliebt. Doch auch in Dresden ist der demographische Wandel zu spüren. So gibt es in manchen Branchen einen Rückgang der Bewerber, wie zum Beispiel bei den Elektrikern. Vor allem aber gibt es weniger Schulabgänger. 

Deshalb will die Agentur für Arbeit den Schülern zum Beispiel mit Informationsveranstaltungen in den Schulen bei der Berufsorientierung helfen. Karl Peter Fuß rechnet trotz Finanzkrise bis Mitte 2009 mit einem Rückgang der Arbeitslosenzahlen. Außerdem will er die Unternehmen im kommende Jahr stärker in die Pflicht nehmen.

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