Demonstration in Dresden gegen Razzia bei Jugendpfarrer

Die Demonstranten erklärten ihre Solidarität mit Lothar König und forderten von der Staatsanwaltschaft eine sofortige Einstellung der absurden Ermittlungen. Kritisiert wurde in Redebeiträgen und Sprechchören die Kriminalisierung von antifaschistischem Engagement auch durch den Paragraphen 129. Die Staatsanwaltschaft Dresden wirft mittlerweile 22 Personen aus vier Bundesländern vor, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben.

Josephine Fischer: „Offenbar ist den sächsischen Ermittlungsbehörden jedes Mittel Recht, um im Vorfeld des 13. Februar 2012 Protest gegen den jährlichen Naziaufmarsch einzuschüchtern.“

Nach der Spontankundgebung zogen die Teilnehmer in Form einer spontanen Demonstration vom Landgericht über die Albertbrücke zum Alaunplatz.

Josephine Fischer: „Es ist schön, dass sich kurzfristig so viele Menschen zusammen gefunden haben, die das Agieren der sächsischen Behörden nicht mehr hinnehmen. Die Kriminalisierung jeglichen antifaschistischen Engagements muss endlich ein Ende finden.“

Quelle: Sachsens Demokratie

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