Denkfabrik „Tablet statt Tafel“: Neue Medien in Dresdner Schulen auf dem Vormarsch

Was jetzt beim Zukunftsforum „Denkfabrik“ der Sächsischen CDU diskutiert wurde, ist teilweise in Dresden bereits Realität. Im Musikunterricht der 5. Klasse des Dresdner Hülße-Gymnasiums hat eine interaktive Tafel Einzug erhalten. +++

Auf den ersten Blick erscheint das neue Medium wie eine herkömmliche Tafel, aber die Funktionen gehen weit darüber hinaus. So auch im Musikunterricht. 

Interview im Video mit Carola Löser, Lehrerin 

Wie viel neue Medien verträgt die Schule? Das war ein Thema bei der Denkfabrik Sachsen am Montag. Die sächsische CDU hatte dazu auf den Dresdner Flughafen eingeladen. 800 Gäste diskutierten die Zukunft der Bildung mit Hinblick auf neue Medien und Technik.

Interview im Video mit Michael Kretschmer (CDU), Generalsekretär Sachsen

Selbstverständlich, das waren für ihre Eltern noch Tafel und Kreide. Die Möglichkeiten der interaktiven Tafel sind für sie schon nichts besonderes mehr. Denn Computer und Internet kennen sie von klein auf.

Interview im Video mit Schülern

Auch die Lehrer schätzen die Vorteile der neuen Technik. Tafelbilder können gespeichert und in der nächsten Stunde weiter entwickelt werden. Inzwischen sind auch die Kinderkrankheiten der interaktiven Tafeln überwunden, die Software läuft stabil. Trotzdem haben die alten Tafeln noch lange nicht ausgedient.

Interview im Video mit Harald Fischer, stellv. Direktor

Auch für viele Eltern überwiegen die Vorteile, solange ein sinnvoller und verantwortungsvoller Umgang vorgelebt wird.

Interview im Video mit Diego Schwarz, Vater & Teilnehmer Denkfabrik

Bei der Denkfabrik Sachsen sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich: „Sachsen will Land der Digitalisierung werden.“ Viele Schulen nehmen das für sich an. Am Hülßegymnasium läuft bereits die Bestellung für weitere interaktive Tafeln zum Beispiel für den Unterricht in Geographie, Physik und Chemie.

 

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