Denkmal für Begründer der Nachhaltigkeit

Dem Werk und Wirken Hans Carl von Carlowitz‘ ist jetzt in Chemnitz ein Denkmal gesetzt worden.

Zur feierlichen Enthüllung waren am Samstag neben Vertretern der Sächsischen Hans-Carl-von-Carlowitz-Gesellschaft auch Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig sowie zahlreiche Gäste an der Burg Rabenstein.

Hier wurde Carlowitz nun in Form einer 2,75 Meter hohen Bronzebüste mit goldener Patina von dem Chemnitzer Bildhauer Volker Beier verewigt. Gestiftet wurde sie von Niles Simmons Geschäftsführer Prof. Dr. Hans J. Naumann.

Carlowitz gilt als großer Sohn der Stadt Chemnitz, der vor 300 Jahren bereits das erste geschlossene Werk über Forstwirtschaft schrieb und damit als Begründer der modernen Nachhaltigkeit gilt.

Auch heute noch, so die Oberbürgermeisterin, wird in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft nach diesem Prinzip gehandelt.

Das Denkmal am Fuße der Burg Rabenstein, dem Geburtsort von Carlowitz‘ im Jahr 1645 mahne somit auch zur Anerkennung und Umsetzung der Nachhaltigkeit, so Ludwig weiter.

Dafür setzt sich heute die Sächsische Hans-Carl-von-Carlowitz-Gesellschaft ein, von der auch die Idee für das Denkmal stammt.

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