Denkmal-Programm für die Friedliche Revolution

Der Freistaat Sachsen legt ein neues Programm zur Erinnerung an die Friedliche Revolution auf. Ziel ist es, Denkmalstätten finanziell zu fördern, um so die Erinnerung an den Ausgangspunkt für die Deutsche Einheit wach zu halten. +++

Der Freistaat Sachsen legt ein neues Programm zur Erinnerung an die Friedliche Revolution auf. Einen entsprechenden Beschluss traf das Kabinett am Dienstag in Dresden. Ziel ist es, Denkmalstätten finanziell zu fördern, um so die Erinnerung an die Friedliche Revolution und den Ausgangspunkt für die Deutsche Einheit wach zu halten. Dafür stehen insgesamt 500.000 Euro aus Bundesmitteln bereit.

Gefördert werden können Gedenktafeln, Stelen oder Plastiken, mit denen an regionale Ereignisse der „Revolutionszeit“ erinnert wird. „Sachsen ist die Wiege der Friedlichen Revolution“, sagte der Chef der Staatskanzlei, Johannes Beermann. „Die Rolle der mutigen Frauen und Männer des Herbstes 1989 soll in möglichst vielen Teilen Sachsens angemessen gewürdigt werden“, begründete er die Initiative. Die Mittel stehen Sachsen aus dem Mauerfonds des Bundes zur Verfügung. Das Programm richtet sich vor allem an Kommunen, ehrenamtliche Initiativen oder Kirchgemeinden. Mit der Abwicklung wird die Sächsische Aufbaubank beauftragt.

Anträge für Projekte können bis zum 1. Oktober 2010 eingereicht werden.

Quelle: Medienservice Sachsen

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