Deponie „Am Zschampert“ wird gesichert und rekultiviert

Die Deponie „Am Zschampert“ in Leipzig-Rückmarsdorf wird gesichert und rekultiviert. Die Arbeiten beginnen in den nächsten Tagen. Es soll eine Verbesserung des Landschaftsbildes und der Einfügung der Deponie in die Umgebung erreicht werden. +++ 

Verantwortliches Bauherren- und Baufachamt ist das Amt für Umweltschutz der Stadt Leipzig. Erste Maßnahme sind vom Amt für Stadtgrün und Gewässer durchgeführte Baumpflegearbeiten auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Deponie.

Im ersten Halbjahr 2012 wird die Baumaßnahme dann mit der Neuprofilierung des Deponiekörpers fortgeführt, bei welcher der Plateau- und die Böschungsbereiche neu gestaltet werden. Mit der Abdeckung wird künftig eine geordnete Oberflächenwasserableitung gewährleistet, womit das Eindringen von Niederschlagswasser in den Deponiekörper und damit Auswaschungsprozesse unterbunden werden.

Abschließend erfolgt neben der Begrünung im südlichen Deponiebereich eine Aufforstung mit heimischen Laubbäumen im Norden. Die Deponie „Am Zschampert“ wurde im Zeitraum von circa 1960 bis 1991 genutzt. Verfüllt wurde die ehemalig Sand- und Kiesgrube mit Braunkohleaschen, Bauschutt, Bodenaushub, Haus- und Sperrmüll sowie Garten- und Parkabfällen. Sie ist die erste der fünf Deponien, die im Zusammenhang mit der Eingemeindung an die Stadt Leipzig übergegangen sind und nunmehr rekultiviert werden.

Die nun beginnende Baumpflegemaßnahme erfolgt in der vegetationsfreien Zeit und ist damit naturschutzrechtlich unbedenklich. Eine Genehmigung zur Waldumwandlung durch den Freistaat Sachsen als oberer Forst- und Jagdbehörde liegt der Stadt Leipzig vor.

Quelle: Stadt Leipzig