Deportiertendenkmal

Die geplante Gedenkinstallation für die Deportierten auf dem Hauptbahnhof Leipzig schreitet immer weiter voran. Dank zahlreicher Spenden der Bürger konnten schon fast 12.000 Euro gesammelt werden. +++

Die Konstruktion wird aus Metall bestehen und einen Koffer auf einem Sockel abbilden. Der Koffer symbolisiert die Deportation. Der Leipziger Metallbildhauer Roland Steckel arbeitet derzeit an der Fertigung des Werkes. Es soll am Bahngleis Nummer 24 errichtet werden und am 27. Januar 2012, zum Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz, eingeweiht werden.

Mit dem Denkmal auf dem Hauptbahnhof soll allen deportierten Menschen gedacht werden, die mit den Zügen der Deutschen Reichsbahn aus Leipzig in die Konzentrationslager verschleppt wurden. 

Das Friedenszentrum Leipzig e.V. hat sich seit Jahren darum bemüht, dieses Denkmal errichten zu können. Letzten Montag, dem 19. Dezember, haben Abgeordnete des Sächsischen Landtags Spenden gesammelt für die Realisierung der Gedenkinstallation.

Bis heute ist aber noch immer nicht die langfristige eigentums- und versicherungstechnische Absicherung geklärt. Der Verein bemüht sich darum, die Stadt Leipzig weiterhin in der politischen Verantwortung zu halten.