Der Aufstieg ist futsch – RB Leipzig verliert Spitzenspiel in Kiel!

Das war es dann wohl. Nach der Niederlage beim direkten Konkurrenten Holstein Kiel haben die Roten Bullen den Aufstieg in die Dritte Liga nun wohl endgültig verspielt. Die Leipziger verloren bei den Kieler Störchen mit 1:0. +++

Es war ein Spitzenspiel. Beide Teams begannen forsch, die ersten Minuten gehörten aber den Nordlichtern. Ab der Mitte der ersten Hälfte übernahmen dann die Roten Bullen die Spielkontrolle und waren sogar kurz davor, mit einem Kopfball von Kapitän Frahn in Führung zu gehen.

Erst kurz vor der Pause wachten dann die Kieler wieder auf und hielten etwas dagegen. Trotzdem blieben Tore bis zum Halbzeitpfiff aus. Mit einem torlosen Remis ging es für beide Mannschaften in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel drehte sich das Spiel. Kiel stürmte nun nach vorne, RB Leipzig war zusehends in der Defensive … und hielt dem Druck nicht stand. Nach einem kurzen Chaos im Leipziger Strafraum war es der Kieler Torjäger Sykora, der aus wenigen Metern einschob – das verdiente 1:0 für Kiel fiel in der 56. Minute.

Die Leipziger nun mit einer Trotzreaktion. Die rannten an, kämpften und versuchten mit aller Macht, den sofortigen Ausgleich zu erzielen. Doch die Kieler verteidigten geschickt und ließen nur wenig Raum für Offensivaktionen der Bullen. Im Gegenzug setzten die Gastgeber immer wieder gut durchdachte Konter. RB Leipzig lief bis zum Abpfiff oft nur dem Ball hinterher. Ein nicht gegebenes, aber eigentlich regelkonformes Tor der Störche, nicht mit eingerechnet.

Fazit: Gegen eine taktisch gut aufgestellte Kieler Truppe hatten die Leipziger nur selten eine Chance, ihr Spiel aufzuziehen. Am Ende war es aber eine verdiente Niederlage. Die Gastgeber wirkten frischer und mit mehr Willen ihrerseits die kleine Aufstiegschance zu wahren, die sie haben.

RB Leipzig hingegen ist raus aus dem Aufstiegsrennen. Selbst bei einer Niederlage der Hallenser gegen Plauen am Sonntag sind die Roten Bullen abgeschlagen auf Platz 3 hinter Kiel und Halle. Auch wenn rechnerisch noch alles möglich ist, scheint das Projekt „RB Leipzig“ nun noch ein Jahr Regionalliga spielen zu müssen.