„Der Blaue Engel – die Revue“ feiert eine rauschende Premiere

„Das Leipziger Publikum ist einfach wunderbar“. Und: „Mein Leipzig lob ich mir“. Das war das Fazit der Schauspielstars Andrea Kathrin Loewig und Achim Wolff am späten Donnerstagabend nach einem gelungenen Premierenabend. Der Blaue Engel hat die Goldenen Zwanziger in Leipzig zu neuem Leben erweckt. Das haben wir uns nicht entgehen lassen:

Es ist kurz vor 20 Uhr auf dem Leipziger Burgplatz. Der Blaue Engel – die Revue steht auf dem Programm und verspricht eine musikalisch theatralische Zeitreise in die Goldenen Zwanziger. Es ist alles bereit. Ein äußerst prominenter Abend wird es werden. Alles ist da, was Rang und Namen hat, um sich nicht entgehen zu lassen, was auf dieser außergewöhnlichen Bühne heute Nacht passiert. Große Erwartungen unter dem weit geschwungenen Dach des Spiegelzelts.

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Und dann kommen sie, die Klassiker. Die einst die Dietrich sang. Heute ist es die Loewig, die der feschen Lola ihre ganz eigene Note gibt. Da singt sie und trällert sie und lässt sich ganz auf ihre Rolle ein. Diese Loewig haben wir bisher kaum gekannt.

An ihrer Seite gibt der große Achim Wolff den kauzigen Professor Unrat. Das Premierenpublikum ist gebannt. Denn er zeigt ihn nicht nur kauzig, sondern auch verletzlich, das berührt.

Ein großartiges Ensemble liefert an diesem Abend die Neuinterpretation eines Klassikers. Mit unvermuteten Showeinlagen – da steppt der Gorilla – und viel guter Live-Musik. Und Lola Loewig ist wie erwartet von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt.

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Doch das hat niemand hier gemerkt. Alle sind begeistert

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Und so geht dieser Abend mit dem blauen Engel zu Ende. Doch es ist erst der Anfang. Der blaue Engel – die Revue läuft noch bis 7. November im Spiegelzelt auf dem Burgplatz in Leipzig.