Der Fall „Christina Weiß“: Ermittlungen im Stadtteil Lindenau

„Wer so einen Stadtteilverein hat, braucht keine Feinde.“ So drückte es der Abgeordnete des Bundestages, Dr. Thomas Feist (CDU) aus. Ihm geht es um Christina Weiß, die Vorsitzende des Lindenauer Stadtteilvereins, auf die viele Menschen nicht gut zu sprechen sind. +++

Die Vorwürfe gegen die Dame wiegen schwer: Die angebliche Zerstörung von Vereinen und zudem die Zerstörung ganzer Existenzen will man ihr nachgewiesen haben. In einer umfassenden Berichtsreihe verfolgte das LEIPZIG FERNSEHEN Mittagsmagazin in den vergangenen Wochen die Geschehnisse.

Vom Apostelhaus bis hin zu den Buchkindern in der Zschocherschen Straße kamen viele Lindenauer bereits mit Christina Weiß zusammen – und mit dem, was man im Stadtteil ihre „unseriösen und undemokratischen Machenschaften“ nennt. So soll sie 2009 die Buchkinder zerstört haben, in dem sie behauptete, der Vorsitzende würde sich im angetrunkenen Zustand an 13-jährigen Mädchen zu schaffen machen.

Doch warum das alles? Sollten die Vorwürfe der Wahrheit entsprechen, fragt man sich, wie solch eine Arbeitsweise in einem kompletten Stadtteil straffrei möglich ist. Auch hier kocht die Gerüchteküche weiter… Weiß soll gute, langjährige Kontakte zum Leipziger Oberbürgermeister haben. Auch hier haben wir direkt bei Burkhard Jung (SPD) nachgefragt. Die komplette Dokumentation sehen sie hier erstmalig in voller Länge.