Der Fall „Markranstädt“: Neues Schreiben belastet Bürgermeisterin Carina Radon

Die brisante Geschichte um Markranstädts Bürgermeisterin Carina Radon (CDU) geht weiter. Nun liegt unserem Sender nicht nur das viel diskutierte Schreiben, sondern auch eine Kopie eines zweiten Dokuments vor. Auch dieses belastet seither die Bürgermeisterin. +++

In besagtem Schreiben, das uns anonym und lediglich in Kopie am heutigen Dienstag erreichte, wendet sich Markranstädts Bürgermeisterin Carina Radon augenscheinlich an den LINUS WITTICH Verlag.

Inhalt sind die Entscheidung Markranstädts, das offizielle Amtsblatt der Stadt nicht mehr im Verlag herstellen zu lassen und das neue Druckerzeugnis aus gleichem Hause „Mein Markranstädt“: Unsachlich, unrichtig und einseitig, so heißt es, soll darin über die Stadt und ihre Stadträte berichtet werden.

Für LEIPZIG FERNSEHEN bewertete der Leipziger Anwalt und Kommunalpolitiker Jürgen Kasek (Bündnis ’90/Die Grünen) das vorliegende Dokument (Einschätzung im Video).

Kurz vor Redaktionsschluss bestätigte uns ein Vertreter von LINUS WITTICH, dass seinem Haus das uns zugetragene Schreiben im identischen Wortlaut, im Original, samt Unterschrift der Bürgermeisterin, vorliegt. Die Kopie unserer Schreibens haben wir selbstverständlich auch an das Rathaus in Markranstädt gesendet.

Dort erreichte uns um 17:30 Uhr die Meldung, dass man sich zur Echtheit des Schreibens nicht äußern werde. Die Kopie des Dokuments habe man jedoch an die Staatsanwaltschaft gesendet.