Der Flachbau 16 der TU Dresden wird geräumt

Der Flachbau 16 soll geräumt werden. Mit ihm verlieren zahlreiche studentische Initiativen die Grundlage für ihre Arbeit. +++

Am Freitag, 11.01.2013, wird der Flachbau 16 in der Bayreuther Straße 40 geräumt. Der StuRa der TU Dresden unterstützt ausdrücklich die Forderung nach Ersatzräumlichkeiten für alle Initiativen, die im Flachbau 16 untergebracht sind. «Es kann nicht sein, dass studentisches Engagement an mangelnden Räumen scheitert.», sagt Carolin Riedel von der Initiative „Ein Studierendenhaus für die TU Dresden“.

Die Baracke wird von vielen Initiativen der TU Dresden genutzt. PAULConsultans, der Universitätschor, die ERASMUS Initiative, Elsa Dresdene.V., die Tourismus HSG, AIESEC und der Freiraum KOK16 müssen ihre Räumlichkeiten aufgeben. Nachdem Ende November die TU Dresden die eingeschränkte Nutzung erklärte,wurde kurz vor Weihnachten die Räumung bekannt gegeben.Der Senat der TU Dresden gibt bekannt, dass die TU Dresden dem Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) verpflichtet sei, welche die Räumung aufgrund von veralteten Öfen angeordnet hätte. Es gäbe auch keine Ersatzräumlichkeiten an der TU Dresden. ERASMUS wird Räumlichkeiten im akademischen Auslandsamt erhalten und PAUL Consultants ist in Verhandlungen mit der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, um dort unterzukommen, allerdings unter weitaus schlechteren Bedingungen. Andere Initiativen haben weniger Glück und stehen ohne Räume da.

Der Freiraum KOK16 hat besondere Raumanforderungen, alle Studierenden können zu jeder Zeit die Räumlichkeiten nutzen. Es gibt ein offenes Materiallager und eine frei zugängliche Infrastruktur, wie Computer und Drucker. Die Räume sind dazu gedacht einander zu treffen, sich auszutauschen, gemeinsam zu lernen oder Veranstaltungen zu planen. Der wichtigste Faktor dabei ist, dass bürokratische Hürden nicht vorhanden sind und das komplette Angebot kostenfrei ist. Das alles macht es schwer einen Ersatz zu finden. Sollte dies nicht gelingen, wird ein bisher leider einzigartiger Ort an der TU Dresden verschwinden.

Quelle: Studentenrat der TU Dresden

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