Der Freischütz für Kinder feiert am Samstag Premiere an der MuKo Leipzig

Um die Aufgaben des Lebens zu meistern braucht es Mut. Nicht nur, um Prüfungen zu bestehen, sondern auch, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Was aber, wenn man diesen Mut nicht hat?

Dieser Frage widmet sich „Der Freischütz für Kinder“, für dessen Premiere am 16. Mai derzeit an der Musikalischen Komödie Leipzig geprobt wird.

Im Fokus steht Max. Ein junger Jagdbursche, der Agathe, die Tochter des Erbförsters Kuno, heiraten möchte. Laut Tradition muss er dafür aber einen erfolgreichen Probeschuss bei der fürstlichen Jagd abfeuern. Da gibt es nur ein kleines Problem – Max hat beim Schießen einfach kein Glück. Er trifft nicht. Das will sich Kaspar, ein verschmähter Liebhaber Agathes zu Nutze machen. Er selbst ging einen Pakt mit dem Teufel Samiel ein. Um sich zu retten, muss er Samiel ein neues Opfer anbieten. Dazu stellt er magische Freikugeln her, die immer ihr Ziel treffen.

In dieser Adaption für Kinder ist dennoch die Originalmusik von Carl Maria von Weber zu hören. Um den ernsten Stoff aber auch einem jüngeren Publikum zugänglich zu machen, bedient sich Regisseurin Jasmin Solfaghari einer Erzählerfigur, welche sie bereits in früheren Stücken einsetzte.

Eine weitere Besonderheit des Stückes ist das Bühnenbild. Dieses ist so konzipiert, dass es sich während der Lieder verändert, direkt vor den Augen der Zuschauer. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, Kindern ein besseres Verständnis für die Kunst auf der Bühne, als auch die Arbeit dahinter, näher zu ermöglichen.

Die leicht verständlichen Konzepte von Jasmin Solfaghari wissen jedoch nicht nur Kinder zu schätzen.

Der Freischütz für Kinder, in der Musikalischen Komödie Leipzig, zeigt sich hier einmal von seiner witzigen und modernen Seite. Premiere ist am 16 Mai, und das Publikum kann sich in jedem Fall noch auf die eine oder andere Überraschung freuen.