Der Vorhang für „Aida“ hebt sich

An der Oper Chemnitz hebt sich am Samstagabend der Vorhang für eines der beeindruckendsten Werke der Musikgeschichte.

Mehr als 25 Jahre nach der letzten Premiere wird endlich wieder Giuseppe Verdis Oper „Aida“ in Chemnitz zu sehen sein. Das Werk ist vor allen Dingen für seine oftmals pompöse Ausstattung in den diversen Inszenierungen bekannt.

In Chemnitz hat Regisseur Michael Heinicke bewusst darauf verzichtet und das Drama der Figuren in den Mittelpunkt gestellt. Der Feldherr Radames liebt die Sklavin Aida, Pharaonentochter Amneris liebt Radames.

Als er ihre Gefühle nicht erwidert, schlägt ihre Zuneigung in rasende Eifersucht um. Der Konflikt wird durch politische Machtkämpfe noch verstärkt, bis hin zum dramatischen Ende. Unter der musikalischen Leitung von Frank Beermann erwecken die Robert-Schuhmann-Philharmonie sowie Solisten und Chor Verdis großartige Melodien zum Leben.

Ein Muss für jeden Opernfan. Die Premiere beginnt um 19.30 Uhr, es gibt nur noch wenige Restkarten.

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