Der Winter ist pünktlich – am Wochenende Glühweinwetter!

Wie seit Tagen von wetter.net angekündigt steht nun zum Monatswechsel auch ein Wechsel bei der Großwetterlage an.

Der Winter pirscht sich heran und sorgt ab Donnerstag für eine deutliche Abkühlung und vor allem im Süden für Schneefälle bis ganz runter.

„Der Temperatursturz wird mal wieder gewaltig ausfallen. Gestern Nachmittag wurden in München noch frühlingshafte 17 Grad gemessen, am Freitag darf man sich hier dann über 0 Grad freuen oder auch nicht. Am kommenden Sonntag herrscht sogar am Tag Dauerfrost um die minus 3 Grad. Also ein satter Temperatursturz um 20 Grad“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Der Winter kommt zuerst in den Süden und Südosten. Los geht es am Donnerstag wie Wetterexperte Jung im aktuellen Wettervideo erläutert: http://www.youtube.com/watch?v=1rHyZJrVOg8

Dann ziehen Regenfälle auf, die in Bayern und Baden-Württemberg nach und nach bis in die Niederungen in Schnee übergehen. Ab Freitag stellt sich dann im Südosten auch am Tag leichter Dauerfrost ein. Wärmer bleibt es zunächst nur noch im Nordwesten, sowie an Nord- und Ostsee. Dort wärmt nämlich weiterhin das Meerwasser.

Am Wochenende gibt es dann in weiten Teilen des Landes nur noch Werte zwischen minus 4 und 0 Grad. Nur an in den küstennahen Regionen bleibt es milder. Dazu kann es im ganzen Land immer mal wieder etwas Schneefall geben. Das sorgt pünktlich zur Eröffnung der meisten Weihnachtsmärkte für perfekte Stimmung und ideales Glühweinwetter. Nachts wird es zwischen 0 und minus 7 Grad kalt, über Schnee sogar bis minus 12 Grad.

Die Wetterentwicklung der kommenden Tage für Deutschland im Detail:

Dienstag: viele Wolken, kaum Sonne, ab und zu Sprühregen, 7 bis 12 Grad

Mittwoch: trüb und grau, nur wenige Lichtblicke, leichter Regen, 4 bis 9 Grad

Donnerstag: viele Wolken, im Süden Regen, später zunehmend Schneeregen oder Schnee, oberhalb 500 Meter Schneedecke möglich, 1 bis 6 Grad

Freitag: Sonne und Wolken, besonders im Süden Schneeschauer, am Tag minus 4 bis plus 5 Grad

Samstag: im Süden weitere Schneefälle bis ganz runter, nach Norden ab und zu Sonne, minus 4 bis plus 3 Grad

Sonntag: Sonne, Wolken, etwas Schnee bei minus 4 bis plus 4 Grad

Montag: weiterhin kalt mit Werten zwischen minus 4 Grad im Süden und plus 5 Grad an den Küsten, örtlich Schneeschauer, nach Norden meist Schneeregen oder Regen

Wie unpassend: Ausgerechnet zum Beginn des Weltklimagipfels in Katar macht das Wetter genau das was es zum 1. Dezember – dem meteorologischen Winteranfang – soll: Es stellt sich auf Winter mit Kälte, Schnee und Eis um. Dabei hieß es doch seitens der Klimaforscher im Jahr 2000: „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben…“ „Von den letzten vier Wintern, waren in Deutschland übrigens drei Winter kälter als im langjährigen Mittel. Der letzte Winter war zwar wieder etwas wärmer, brachte uns aber die stärkste Kältewelle seit 25 Jahren nach Mitteleuropa – Bilanz: über 600 Kälteopfer!“ so Dominik Jung.

Wie geht es weiter?

Die ersten Trends sprechen dafür, dass das frühwinterliche Wetter aus in der ersten Dezemberwoche andauern könnte. Es könnte sogar noch kälter werden. Wetter.net hält sich dazu wie immer auf dem Laufenden!