Der Winter ist zurück – und bleibt!

Nach einer gut zweiwöchigen Frühlingsphase ist der Winter wieder zurück.

Täglich wurde es in den letzten Tagen winterlicher. Bereits am Sonntagmorgen rutschten die Frühtemperaturen in Süddeutschland verbreitet auf minus 20 Grad und tiefer. Dazu gab es heute im Osten und Südosten teils kräftige Schneefälle bei frostigen Frühtemperaturen um minus 17 Grad in Oberstdorf.

In Bayern und Sachsen fielen bis zu 15 Zentimeter Neuschnee. Bis in die Nacht hinein wird es in Teilen Bayerns weiterschneien.

Verantwortlich für die Schneefälle ist Tief Henri. Das Tief wird auch am Dienstag besonders in der Mitte für starken Schneefall sorgen. In Lagen über 200 bis 300 Meter gibt es 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee. Ein
strammer Wind sorgt dazu für Schneeverwehungen. In Norddeutschland fällt meist kräftiger Regen.

Die Höchstwerte liegen am Dienstag bei minus 4 bis plus 2 Grad.

„Am Mittwoch fällt zunächst noch etwas Schnee, später ist es meist trocken und Hoch Barbara kommt wieder zum Zug. Es liegt wie ein Fels in der Brandung über den Britischen Inseln und sorgt dafür, dass es in den nächsten Tagen noch kälter wird“, erklärt Wetter-Experte Dominik Jung vom Wetterdienst WETTER.NET.

Dann herrscht auch am Tag vielfach Dauerfrost bis minus 6 Grad. Hoch Barbara erweist sich als ausdauernd und so wird das kalte und zunehmend trockene Winterwetter bis in die nächste Woche andauern. Dabei ist es in der Südhälfte meist kälter als in der Nordhälfte.

„Ein Ende der neuerlichen winterlichen Witterung ist nicht in Sicht“ so Diplom-Meteorologe Jung. Zeitweise war der Januar 2011 um rund 3,5 Grad zu warm. Aktuell ist dieser Wert bereits auf 2,3 Grad zusammengeschmolzen. Dieser Trend wird sich bis Monatsende fortsetzen, sodass der Januar am Ende nur noch wenig positive Abweichung aufweisen wird.

Die Wetterlage hat in den letzten Wochen und Monaten eine erstaunliche Berg- und Talfahrt geboten. Zunächst ein rund 4,5 Grad zu kalter und schneereicher Dezember, dann ein zeitweise um 3,5 Grad zu milder und regenreicher Januar und nun die Wende hin zu einem neuen kalten, aber diesmal eher wenig niederschlagsreichen Witterungsabschnitt.

„Auf diese Extreme werden wir uns in 2011 und den nächsten Jahren häufiger
einstellen müssen“ erklärt Jung.

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