Designausstellung im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz

Es gab eine Zeit, da war Chemnitz eine Hochburg des modernen Designs. Dafür stehen zum Beispiel das „Schocken“ oder die berühmte Bauhaus-Künstlerin Marianne Brandt.

Doch wie sieht es mit der aktuellen Generation aus? Bei der neuen Designausstellung im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz sind einige kreative Köpfe aus der Region vertreten.

Seit Donnerstagabend ist im Industriemuseum Chemnitz ausgezeichnetes Design zu sehen. Gezeigt werden die Preisträger und Nominierten des 13. Sächsischen Staatspreises für Design mit ihren Produkten und Designstudien.

Mit dabei ist Simon Haase. Der Schneeberger hat von der Jury eine Anerkennung für seinen „break a cafetable“ erhalten. Bei seinem zusammensetzbaren Tisch, der derzeit noch exklusiv über Internet vertrieben wird, kann der Kunde das Möbelstück mit erschaffen.

Interview: Simon Haase – Designer

Der Tisch besteht dabei aus Balsaholz, ist extrem leicht und dennoch stabil und hochwertig.

Interview: Simon Haase – Designer

In der Kategorie Produktdesign waren ebenfalls Corinna Busch und Kathi Halama nominiert.

Die beiden Chemnitzer Designerinnen schufen drei Damen-Outfits aus historischen Stoffen des belgischen Architekten Henry van de Velde, der in Chemnitz für seine Villa Esche bekannt ist.

Interview: Kathi Halama – Designerin

Neben kreativ erworfenen Produkten sind auch Arbeiten im Bereich Kommunikationsdesign ausgezeichnet worden.

Einen 2. Preis erhielt dabei Mandy Knopse für ihre Gestaltung der Zeitschrift und des Flyers für das Kunst- und Kulturfestival „Begehungen“ in Chemnitz.

Interview: Mandy Knospe – Designerin

Ihrer Meinung nach könnte die Anerkennung für gutes Design in Chemnitz noch gesteigert werden.

Interview: Mandy Knospe – Designerin

Die vielfältige Designausstellung mit zahlreichen kreativen Ideen und Entwürfen ist noch bis zum 17. Februar im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz an der Zwickauer Straße zu sehen.

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