Deutlich mehr Einbürgerungen 2010 in Sachsen

Insgesamt 857 ausländische Personen (429 Frauen und 428 Männer) erhielten im Jahr 2010 im Freistaat Sachsen die deutsche Staatsangehörigkeit. Damit wurden 144 Personen mehr als im Vorjahr eingebürgert.

Zum Zeitpunkt ihrer Einbürgerung hatten 408 Personen (48 Prozent) eine europäische, 346 (40 Prozent) eine asiatische, 62 (sieben Prozent) eine afrikanische und 28 (drei Prozent) eine amerikanische Staatsangehörigkeit.

13 Personen waren staatenlos. 39 Prozent (332 Personen) behielten auch nach der Einbürgerung ihre frühere Staatsangehörigkeit. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, waren von den eingebürgerten Personen 20 Prozent (172 Personen) jünger als 18 Jahre. 61 Prozent der Eingebürgerten (519 Personen) waren 18 bis unter 45 Jahre, 15 Prozent (133 Personen) 45 bis unter 60 Jahre und vier Prozent (33 Personen) hatten ein Alter von 60 Jahren und mehr erreicht.

Im Direktionsbezirk Leipzig hatten zum Zeitpunkt ihrer Einbürgerung 387 Personen (45 Prozent) ihren Hauptwohnsitz. Im Direktionsbezirk Dresden lebten 288 (34 Prozent) und im Direktionsbezirk Chemnitz 182 (21 Prozent) der eingebürgerten Personen. Der größte Teil der Eingebürgerten lebte in den Kreisfreien Städten Leipzig (322 Personen), Dresden (173 Personen) und Chemnitz (63 Personen).

Bei den Landkreisen hatten der Landkreis Görlitz und der Vogtlandkreis mit jeweils 49 Personen sowie der Landkreis Leipzig mit 47 Personen die meisten Einbürgerungen zu verzeichnen.