Deutsch-Französisches Jahr wird auch in Dresden gefeiert

Im September 2012 beginnt das deutsch-französische Jahr. Mehr dazu unter www.dresden-fernsehen.de . +++

Im September 2012 beginnt das deutsch-französische Jahr. Es wurde von Michael Link, Staatsminister im Auswärtigen Amt, und dem französischen Europaminister Jean Leonetti anlässlich des bevorstehenden 50-jährigen Jubiläums des Deutsch-Französischen Vertrages ins Leben gerufen. Die  Landeshauptstadt Dresden und das Institut français Dresden reihen sich mit weiteren Kooperationspartnern darin ein und organisieren in den kommenden Monaten zahlreiche Veranstaltungen, die sich mit den deutsch-französischen Beziehungen beschäftigen.

In Dresden wird das Hauptaugenmerk auf den 22. Januar 2013 gelegt – den Tag der Unterzeichnung des Deutsch-Französischen Vertrages (Elysée-Vertrag) – der mit einer Festwoche in der Centrum-Galerie gefeiert wird. Auftakt am 22. Januar ist die Vernissage einer Karikaturenausstellung, die die deutsch-französischen Beziehungen der letzten 50 Jahre in den Blickpunkt und aufs Korn nimmt. Bis zum 28. Januar 2013 finden weitere Veranstaltungen in der Centrum-Galerie statt, so Vorträge, Filmvorführungen, Konzerte und Informationsveranstaltungen.

Im Institut français wird darüber hinaus während des gesamten Zeitraums an die historische Dimension des Vertrages erinnert. Ein Ideenwettbewerb unter dem Titel „Deutschland-Frankreich: Gekreuzte Blicke“ lädt alle Dresdner (und Nicht-Dresdner) dazu ein, die eigene Sicht auf die erlebten deutsch-französischen Beziehungen zu schildern oder sich mit diesen zu beschäftigen. Im Sommer 2013 werden die besten Ergebnisse vorgestellt. Im Frühjahr 2013 zeigt das französische Kulturzentrum eine Ausstellung mit Werken von Tomi Ungerer. Der überzeugte Europäer Ungerer wurde 1931 in Dresdens Partnerstadt Straßburg geboren.

Auch die Städtepartnerschaft Dresden – Straßburg trägt weiterhin zu einer aktiven deutsch-französischen Beziehung bei. So werden auch im deutsch-französischen Jahr Straßburger und Dresdner Schüler im Austausch stehen, Künstler beider Städte können sich um  ein Stipendium für einen Aufenthalt in der Partnerstadt bewerben oder junge Musiker zur Fête de la Musique in die Partnerstadt reisen.

Das deutsch-französische Jahr symbolisiert, dass die Unterzeichnung des Deutsch-Französischen Vertrages am 22. Januar 1963 nur ein Meilenstein in der Annäherung der beiden europäischen Staaten in der Nachkriegszeit war. So gilt die Rede de Gaulles an die deutsche Jugend im September 1962 als Symbol für die persönliche Annäherung zwischen de Gaulle und Adenauer. Erstes konkretes Resultat des offiziell benannten „deutsch-französischen Freundschaftsvertrages“ von Januar 1962, der die Zusammenarbeit in den unterschiedlichsten Bereichen wie Außen-, Sicherheits-, Jugend- oder Kulturpolitik stärken sollte, war die Gründung des Deutsch-Französischen Jugendwerks im Juli 1963.

Quelle: Stadt Dresden

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