Deutsche Bahn baut Lärmschutzwände in Dresden

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ baut die Deutsche Bahn in Dresden-Niedersedlitz eine Schallschutzwand mit einer Länge von rund 1.000 Metern für 1,7 Millionen Euro. +++

Die Gesamtinvestitionen für den aktiven Schallschutz belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Im Beisein von Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtent-wicklung, Lutz Winkler, DB Netz AG, Regionalbereich Südost, Leiter Produktion, und Jörn Marx, Beigeordneter für Stadtentwicklung in der Landeshauptstadt Dresden, gab die Deutsche Bahn symbolisch den Startschuss für die Bauarbeiten.

Durch die Wand werden rund 31 nach den Kriterien der Förderrichtlinie direkt betroffene Wohnungen erheblich vom Lärm entlastet; auch die weiter hinten liegenden Häuser und Wohnungen profitieren von der Wirkung der drei Meter hohen Wände aus Leichtmetallelementen. Bei der Farbgebung wurden die Wünsche der Stadt Dresden berücksichtigt. Zusätzlich kommen in 14 Wohneinheiten passive Schallschutzmaßnahmen zum Einsatz. Dabei handelt es sich um den Einbau von Schallschutzfenstern und von Lüftern. Hierfür werden weitere 20.000 Euro vom Bund zur Verfügung gestellt.

Der Bau der Schallschutzwände erfolgt vor allem während der Betriebspausen der DB am Wochenende und in der Nacht. Die Bahn bittet die Anwohner um Verständnis, besonders für die optischen und akustischen Warnsignale, die zur Absicherung der Bauarbeiter erforderlich sind.

Die Bauarbeiten beginnen am 15. Oktober 2012 und dauern bis Ende November 2012 an. Bis Ende des Jahres werden die Baumaßnahmen in Dresden-Niedersedlitz bis auf wenige Restarbeiten abgeschlossen sein.

Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“

Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde erstmals die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Aktuell stehen dem Programm jährlich Haushaltsmittel in Höhe von 100 Millionen Euro zur Verfügung. Bei der Lärmsanierung handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes. Bundesweit sind aktuell in 1.485 Ortsdurchfahrten Lärmsanierungsmaßnahmen in Planung, Bau oder bereits abgeschlossen.

Quelle: Deutsche Bahn

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