Deutsche Bahn – Stundentakt zwischen Dresden und Leipzig entfällt

“Dass der glatte Stundentakt zwischen Dresden und Leipzig ab dem Winterfahrplan entfällt, bedauere ich sehr“, so Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok.

Im Zusammenhang mit den beabsichtigen Angebotskürzungen im Fernverkehr hat die Bahn deutlich gemacht, dass es sich dabei lediglich um eine Übergangslösung handelt. „Sobald die Neigetechnik wieder rollen kann, wird die Bahn zum gewohnten Fahrplan zurückkehren“, begrüßt Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) die Zusage des Bahnvorstandes.

„Dass der glatte Stundentakt zwischen Dresden und Leipzig ab dem Winterfahrplan entfällt, bedauere ich sehr. Damit verliert die Verbindung an Attraktivität. Wichtig ist mir aber, dass wir für die Pendler zwischen Leipzig und Dresden etwas erreichen konnten“, so der Minister weiter.

In der morgendlichen Hauptverkehrszeit wird eine stündliche Fernverkehrsverbindung zwischen Dresden und Leipzig zur Verfügung stehen. Zumindest könnten die Pendler so auch weiterhin den Zug nutzen und müssten nicht ins Auto „umsteigen“.

Morlok: „Die sinkende Attraktivität der Fernverkehrsstrecke Dresden-Leipzig durch den entfallenden Stundentakt wird dadurch aber nicht ausgeglichen.“ Mit umsteigefreien Direktverbindungen ab Dresden nach Hannover und Bremen habe sich die Anbindung an Norddeutschland verbessert, so Morlok. Zufrieden sei er auch mit dem glatten Stundentakt zwischen Leipzig und Berlin sowie den wieder eingerichteten zweistündlichen Direktverbindungen zwischen Leipzig und Hamburg.

Nicht zuletzt konnte in den intensiven Verhandlungen auch erreicht werden, dass in Riesa weiterhin jeder Fernverkehrszug hält und dass in Dresden die Anschlüsse zum Regionalverkehr von und nach Ostsachsen gesichert werden konnten.

Quelle: Verkehrsministerium Sachsen

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar