Deutsche Bordkanone im Garten ausgegraben

Dresden. Am Nachmittag des 28.04.2010 transportierte der Kampfmittelbeseitigungsdienst Sachsen aus einem Gartengrundstück in der Pieschener Allee eine Kanone ab.

Es handelte sich um eine deutsche Bordkanone (3,7cm) aus dem II. Weltkrieg. Die Kanone war bis zum Schloss noch erhalten, jedoch stark verrostet.

Seit vielen Jahren ragte im Garten des Grundstückeigentümers eine Stahlstange aus dem Boden. Diese schnitt der Eigentümer gestern mit einer Flex ab und versuchte nun den Rest auszugraben. Dabei sah er, dass es sich nicht nur um eine Stahlstange handelte. Er verständigte die Polizei. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Sachsen stellte fest, dass es sich um eine senkrecht vergrabene Bordkanone aus dem II. Weltkrieg handelte.

Auch wenn, wie in diesem Fall von der Kanone keine Gefahr mehr ausging, war es absolut richtig, dass der Grundstückseigentümer die Polizei bzw. den Kampfmittelbeseitigungsdienst verständigt hat. In jedem Fall gilt: Auch wenn nur der Verdacht besteht, es könnte sich um ein Kampfmittel / Fundmunition handeln.
Nicht anfassen und sofort die Polizei verständigen!

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