Deutsche Post AG: Über 300 Beschäftigte streiken in Dresden

Am Mittwochmorgen folgten mehrere Beschäftigte der Niederlassung Brief Dresden dem Aufruf zum Streik. Die Gewerkschaft ver.di fordert 6 % mehr Lohn – mindestens aber 140 Euro mehr pro Monat für die Tarifkräfte. Die nächste Verhandlung ist am 25. April +++

Nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde ohne Angebot der Deutschen Post AG geblieben ist, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ihre Mitglieder bundesweit zu Warnstreikaktionen aufgerufen.

Einem ersten Aufruf folgten in den Morgenstunden des 17.04.2013 Beschäftigte der Niederlassung Brief Dresden. Im Stadtgebiet von Dresden und Teilen von Ostsachsen wird die Zustellung bestreikt (Dresden, Löbau, Radeberg, Hoyerswerda, Ottendorf-Okrilla, Pirna, Heidenau, Freital). Am Ausstand beteiligen sich über 300 Beschäftigte.

Die Gewerkschaft ver.di fordert 6 % mehr Lohn – mindestens aber 140 € mehr pro Monat für die Tarifkräfte.

Darüber hinaus soll es 65 € mehr pro Monat für die Auszubildenden und Studierenden an Berufsakademien geben. Die Laufzeit soll 12 Monate betragen.

Der bisherige Verhandlungsverlauf hat gezeigt, dass sich offenbar ohne Druck am Verhandlungstisch nichts bewegt. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 25.04.2013 anberaumt.

Quelle: ver.di