Deutsche Wälder im schlechtesten Zustand seit Beginn der Erhebungen

Sachsen-Die deutschen Wälder sind im schlechtesten Zustand seit Beginn der Erhebungen 1984. Laut Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner sind lediglich 21 % der Bäume im Forst der Bundesrepublik in intaktem Zustand.

Schuld seien Borkenkäfer, Dürre sowie andere Wetterphänomene wie Brände und Stürme. 4 von 5 Bäumen zeigten lichte Stellen im Kronenbereich, 138.000 Hektar Wald sind abgestorben oder mussten gefällt werden. Baumarten wie die weitverbreitete Fichte stehen laut Forschern in unteren Höhenlagen gänzlich vor dem aus. Insgesamt 1,5 Milliarden Euro stehen laut Bundeslandwirtschaftsministerium zur Beseitigung der Schäden sowie dem Klimawandel angepassten Waldumbau zur Verfügung.