Deutsche Wasserballer unterliegen Russland in dramatischer Schlacht!

Dresden – Die deutsche Wasserballnationalmannschaft hat am Dienstagabend im Schwimmsportkomplex am Freiberger Platz ihren Saisonauftakt in der Weltliga gegen Russland nach 5-Meter-Schießen denkbar knapp verloren.

Das Spiel im Rahmen der Weltliga war für die Deutschen gegen die favorisierten Russen, die dieses Turnier in der Vergangenheit bereits gewinnen konnten, ein echter Härtetest.
Zu Beginn trafen die Gäste auch beinahe nach Belieben und brachten sich mit klugen Spielzügen schnell in Front. Doch angetrieben durch die frenetische Unterstützung von den pickepackevollen Zuschauerrängen kämpften sich die Deutschen ein ums andere mal zurück. Allen voran Julian Real sorgte mit seinen Toren, dafür, dass Deutschland zusehends besser ins Spiel kam.

So nahm das sportliche Drama, das nun von beiden Teams auf Augenhöhe ausgefochten wurde, seinen Lauf. Nach kräftezehrendem Hin-und her im kühlen Nass gelang sage und schreibe 0,6 Sekunden vor Ende des Spiels durch einen weiteren Treffer des Kapitäns doch noch der Ausgleich zum 8:8. Für Spieler und euphorisierte Fans ging es nun in den letzten Akt: 5-Meter-Schießen. Hier zeigte sich die Sbornaja allerdings eiskalt und verwandelte den letzten und entscheidenden Wurf zum hauchdünnen Sieg. Die Mannschaft um Chefcoach Hagen Stamm zeigte sich trotz der knappen Niederlage dennoch zufrieden mit dem Verlauf des Abends:

 

Mit dem Länderspiel endet zugleich eine lange andauernde sächsische Durststrecke. Erstmals seit dem Mauerfall fand an diesem Abend ein deutsches Wasserballländerspiel in der sächsischen Landeshauptstadt statt.

Ohne Zweifel: An diesem Abend war Wasserball in Dresden obenauf.