Deutsches Hygiene-Museum erhält braunes Schild an der Autobahn

An der A 17 weist künftig in Fahrtrichtung Prag zwischen den Anschlussstellen Dresden-Gorbitz und Dresden-Südvorstadt eine der charakteristischen braunen Tafeln auf einen lohnenden Abstecher hin. +++

„Das Deutsche Hygiene-Museum genießt seit vielen Jahrzehnten hohes Ansehen und große Bekanntheit. Mit innovativen Ausstellungen, Tagungen, Veranstaltungen, Vorträgen und Führungen hat es sich europaweit als Anziehungspunkt für Wissbegierige und Kulturhungrige etabliert“, so Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP).

Am Anfang der Geschichte des deutschen Hygiene-Museums steht die Vision des Odol-Erfinders Karl August Lingner. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts erkannte der Dresdner Industrielle die Bedeutung der gesundheitlichen Aufklärung und setzte sich für die Bekämpfung von Seuchen und Geschlechtskrankheiten ein. 1912 wurde das Deutsche Hygiene-Museum mit dem Ziel, Kenntnisse über den Menschen, den menschlichen Körper und das menschliche Leben unter ganzheitlichen Gesichtspunkten zu vermitteln, gegründet. Bis zur Einweihung des Baus im Jahr 1930 koordinierte eine Zentralstelle für Hygiene die Werkstätten, Ausstellungsaktivitäten und Planungen des Museums.

Heute versteht sich das Hygiene-Museum als ein öffentliches Forum für Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft und zählt mit jährlich rund 280.000 Besuchern zu den bestbesuchten Museen in Dresden. Dabei sind im deutschen Hygiene-Museum nicht nur historische Exponate wie die berühmten gläsernen Menschen zu sehen. Wechselnde Sonderausstellungen zu Themen wie Arbeit, Schönheit, Glauben oder Sport machen den Besuch zu einem einzigartigen Erlebnis für jede Altersgruppe.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat heute die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung der touristischen Unterrichtungstafel erteilt. Im nächsten Schritt ist die Stiftung Deutsches Hygiene-Museum als Antragsteller gefragt: Die Aufstellung kann vorgenommen werden, sobald das Schild gefertigt ist.

Quelle: SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT, ARBEIT UND VERKEHR