Dezember war bislang zu warm und zu nass

Dieses Jahr ist der Dezember bisher um 2,9 Grad wärmer als im langjährigen Mittel (1961 bis 1990) von 0,8 Grad. Das Sonnenscheinsoll ist gerade mal erst zu 55 Prozent erfüllt worden. Weitere Details auf www.dresden-fernsehen.de +++

Das erste Winterdrittel nähert sich für die Meteorologen langsam aber sicher seinem Ende. Und die Bilanz fällt diesmal ganz anders aus als im vergangenen Jahr. Letztes Jahr war der Dezember um 4,2 Grad kälter als im langjährigen Mittel (1961 bis 1990) von 0,8 Grad. Dieses Jahr ist der Dezember bisher um 2,9 Grad wärmer und reiht sich dieses Jahr damit in die Reihe der zahlreichen milden Dezembermonate ein, die es in den letzten 20 Jahren sehr häufig gab. Stellenweise sind sogar schon die ersten Frühblüher zu beobachten!

Der Dezember 2011 brachte nach dem trockensten Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zudem reichlich Niederschlag. Bisher sind deutschlandweit schon 160% der üblichen Mengen vom Himmel gekommen. Damit war der Monat um 60% nasser als sonst.

Das Sonnenscheinsoll ist gerade mal erst zu 55% erfüllt worden. Damit wird der Monat mit Sicherheit zu trüb ausfallen, denn bis Monatsende ist nur noch wenig Sonnenschein zu erwarten.

Insgesamt geht das Zick-Zack-Winterwetter bis zum Jahreswechsel weiter. Zunächst bleibt es überwiegend mild. Ab Freitag wird es dann wieder kälter und die Schneefallgrenze sinkt auf 300 bis 400 Meter. Am Silvestermorgen kann es sogar bis in die Niederungen Flockenwirbel geben, später wird es wieder zunehmend Schneeregen sein – das wird beim Böllerzünden problematisch werden. Ins neue Jahr starten wir dann mit jeder Menge Regen und Tauwetter bis in höhere Lagen – die Pegelstände der Bäche und Flüsse steigen! Bis Januarmitte schaukelt der Winter dann weiter so vor sich hin. Während es in mittleren und tiefen Lagen meist regnet, rieseln in den höheren Lagen und in den Alpen die Flocken

Quelle: Dominik Jung / www.wetter.net
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