DF-Filmtipp: Das Leben ist nichts für Feiglinge

Am Donnerstag startet die Tragikomödie „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ in die Kinos. Regisseur Andre Erkau gelingt es mit seinem Film zu dem gleichnamigen Roman eine Balance zwischen Komik und Tragik zu finden. +++

Die Tragikomödie DAS LEBEN IST NICHTS FÜR FEIGLINGE begleitet voller Witz und gleichermaßen berührend drei Familienmitglieder auf ihrem ganz eigenen Weg, mit dem Verlust eines geliebten Menschen fertig zu werden. Mit lakonisch-melancholischem Humor und warmherziger Leichtigkeit inszeniert, gelingt es Regisseur André Erkau (Max-Ophüls-Preis für Selbstgespräche, Arschkalt) in seinem neuen Film die feine Balance zwischen Komik und Tragik zu halten und eine Geschichte zu erzählen, die zwar mit dem Tod beginnt, aber viel mehr vom Loslassen und vom Weiter-Leben handelt. Eine Geschichte wie eine Liebeserklärung an das Leben.

Vertrauen konnte André Erkau für die Umsetzung auf ein wunderbar aufspielendes Darsteller-Ensemble um Wotan Wilke Möhring – der sich in diesen für ihn besonders wichtigen Film erstmals als Executive Producer einbringt -, Christine Schorn, Frederick Lau, Rosalie Thomass sowie Helen Woigk, die mit ihrer lebensnahen Darstellung der »Kim« eine echte Neuentdeckung ist.

Die Geschichte:
Dass das Schicksal manchmal hart zuschlägt gehört zum Leben wie das Amen nach dem Trauergottesdienst. Was aber, wenn es soweit ist – etwa wenn man einen geliebten Menschen verliert? Markus Färber (Wotan Wilke Möhring) und seine Tochter Kim (Helen Woigk) wissen es beide nicht. Denn als Babette Färber, Ehefrau und Mutter, völlig überraschend und auf durchaus nicht alltägliche Weise aus dem Leben scheidet, sind sie wie paralysiert. Markus versucht die Reste der Normalität zusammenzusammeln und tut so, als sei nicht viel passiert – was natürlich nicht funktioniert. Kim wiederum fühlt sich allein gelassen und zieht sich noch weiter zurück, als sie es ohnehin schon getan hatte – bis sie es nicht mehr aushält und mit ihrem Schwarm Alex (Frederick Lau) durchbrennt. Markus bleibt nichts anderes übrig als sich auf die Suche nach ihr zu machen – zusammen mit seiner Mutter Gerlinde (Christine Schorn) und ihrer durchgeknallt-gewöhnungsbedürftigen Pflegerin Paula (Rosalie Thomass), die eigentlich Schauspielerin werden möchte und Gerlinde das Leben und ihre Krankheit mit ihrem speziellen Humor und ganz besonderen Keksen versüßt. Gemeinsam fahren sie los und begeben sich auf eine turbulente Reise, auf der sie nicht nur einander suchen, sondern auch beginnen, einen Weg zurück ins Leben zu finden…

DAS LEBEN IST NICHTS FÜR FEIGLINGE basiert auf dem gleichnamigen Roman von Gernot Gricksch (Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe), der auch für das Drehbuch verantwortlich ist. Produziert wurde der Film von Riva Filmproduktion Hamburg, Michael Eckelt, in Koproduktion mit Senator Film, Helge Sasse und Ulf Israel, sowie WDR/arte. Unterstützt wurden die Dreharbeiten von der Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen, der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, der nordmedia fonds GmbH, dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF) und der FFA.

Quelle: boxfish films