DF-Kulturtipp: Phoenix Flame – Licht-Symphonie in 10 Sequenzen

Noch bis Sonntag ist die beleuchtete Glaskuppel von Judith Michael im Oktogon der Hochschule für Bildende Künste zu sehen. +++

Die Lichtinstallation kann auf verschiedenen Ebenen wahrgenommen werden. Meine Licht –„Symphonie“ lädt zum Betrachten und Verweilen ein. Sie ist, gerade im Kontrast zum ruhelosen nächtlichen Verkehr, eine Aufforderung zum Entschleunigen. Der Betrachter kann bei den wechselnden Licht- Sequenzen eigene Assoziationen entwickeln. Philosophische Gedanken z. B. zur griechischen Antike, in der Licht mit Wahrheit und metaphysischer Schönheit bzw. göttlicher Vollendung gleichgesetzt wird, liegen ebenso nahe, wie Überlegungen spiritueller Natur zum immerwährenden Wandel und zum Eingebunden Sein des Menschen in das Universum.
Für mich spielten auch physikalische Betrachtungen eine Rolle. So steht für Lichtteilchen, die Photonen, die Zeit still, denn sie bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit durch den Raum und gleichzeitig „schrumpft“ der Raum für sie zusammen, so dass sie sich überall zugleich befinden (Raumdilatation).

Der immateriellen Wellenform des Lichts wird durch konkrete Architektur des Oktogons eine Form verliehen, das Licht wird in bestimmten Wellenlängen in den Raum der Kuppel geflutet und durch das semitransparente Glas weitergeleitet, die Trennung von Innen- und Außenwelt wird überwunden. (Welle-Teilchendualismus, Optik)
Wie bei einem Kristall fügen sich die strahlenden Facetten zu einem Ganzen – ALLansicht-KristALL

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Lichtsymphonie verändert das Stadtbild im nächtlichen Panorama maßgeblich. Der Betrachter soll sich bewusst Zeit nehmen die Veränderung in der Umwelt wahrzunehmen. Ein kreatives Herz schlägt in der Glaskuppel des Kunsthochschule und verwandelt das einheitliche Altstadtbild mit meiner Licht Symphonie über das Leben und Sein am Sinnbild des Phoenix.

Die Hochschule für Bildende Künste erfreut sich wegen ihrer exponierten Lage und historischem Bezug auf der Brühlschen Terrasse überregionaler Berühmtheit. Die geplante nächtliche Beleuchtungssequenz zieht die Aufmerksamkeit der ganzen Innenstadt, des gegenüberliegendes Königsufers mit dem Publikumsmanget „Filmnächte am Elbufer“ in direkter Blickrichtung, der Verkehrsteilnehmer über den Elbbrücken, der Touristen in der Altstadt und nicht zuletzt den unzähligen Besuchern, Kunstvereinen und Galleristen der jährlichen Diplomausstellung auf sich.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Ich würde mich sehr über Ihre Unterstützung freuen, da mich viel Betrachter fragen „warum diese Kuppel-Beleuchtung eigentlich nicht fest installiert bleibt“ da „sie das Stadtpanorama besonders auszeichnet“
Ich habe mit zahlreichen Menschen die in Betrachtung verweilen oder sich vor der Kuppel fotografieren gesprochen. Diese Betrachter sind überregionalen Touristen in der Altstadt, fotografierenden Passanten auf den Elbbrücken, Picknicker und Kinobesuchern am Königsufer und Ausstellungsbesucher während meiner Führung. Viele haben Lichtinstallation in der Altstadt lieb gewonnen haben und mir liegt das weiterleuchten der Lichtsymphonie sehr am Herzen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Kosten für den laufenden Diplomausstellungszeitraum 14.7-18.8.2013 habe ich privat finanziert.
Ich benötige nun Unterstützung für die Verlängerung der beliebten Lichtinstallation in der Kuppel des Oktogons bis zum Ende der Diplomausstellung bis 1.9.2013
und zur Finazierung der geplanten feierlichen Lichtinszenierung des anstehenden 250 jährigen Jubiläum der Hochschule für Bildenden Künsten ab 8.2.2014.
Dazu müssen u.a. die Miet- und Wartungskosten für die Lichttechnik, (9 Profil- Scheinwerfer), Lichtsteuerung, Elektro- und DMX Leitungen, Netzwerktechnik sowie Techniker-, Programmierer- und Logistikleistungen bezahlt werden.
Da keine Gelder für die Architekturbeleuchtung im öffentlichen Raum eingenommen werden können, ist die Illumination im Herzen der Altstadt Dresdens auf dringend auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Schon immer wollte ich eine Lichtinstallation im Oktogon der Hochschule für bildenden Künste Dresden ins Leben rufen, nun scheint mein Wunsch wahr geworden.
Ich bedanke mich für die Betreuung durch Prof. Dammbeck, Prof. Macketanz und Prof. Bosslet und Herrn Johannes Am Ende.
Ich danke Heinrich Müller vcn Licht-in-Form, seinem Team, ins Besondere Uwe Roßberg,
sowie Rainer Scholz von Spotlight Music,
und schließlich Michael Klose, den Helfern und meiner Familie für die freundliche Unterstützung bei der Realisierung!

Quelle: Judith Michaelis www.fotons.de
Bildquelle: Judith Michaelis www.fotons.de