DF-Veranstaltungstipp: Lesung „Fish’n’Chips und Spreewald-Gurken“

Am Donnerstag findet um 20 Uhr im Deutschen Hygiene-Museum eine Lesung zu dem gemeinsamen Buch von Jacinta Nandi und Jakob Hein „Fish’n’Chips und Spreewald-Gurken. Warum Ossis öfter Sex und Engländer mehr Spaß hatten“. Eintritt: 9 Euro. +++

Die Surfpoetin Jacinta Nandi und der Autor Jakob Hein lesen aus ihrem neuen gemeinsamen
Buch „Fish’n‘Chips & Spreewald-Gurken. Warum Ossis öfter Sex und Engländer mehr Spaß hatten“.

Die Lesung findet anlässlich der Fotoausstellung „Über Grenzen“ statt, die ab 17. Mai im
Deutschen Hygiene-Museum zu sehen ist.

Wann: 30. Mai, Donnerstag, 20 Uhr
Wo: Deutsches Hygiene-Museum
Eintritt: 9 € / Ermäßigungsberechtigte 5 € / Museumsjahreskarteninhaber frei

Über ein Jahr lang tauschten sich die in Berlin lebende Engländerin Jacinta Nandi und der
Berliner und Lesebühne-Autor Jakob Hein über das „wahre Ossitum“ und das echte London
aus. Dabei sind kurze humorvolle Texte entstanden, bei denen kein Klischee zu kurz kommt. Manche Geschichten aus der DDR sind schon fast zum Mythos geworden: ob die legendäre Bananenschlange im Juni ’78, der irrwitzige Versuch, Rock’n Roll in das realsozialistische Land zu bringen, oder das Nacktbaden in der Ostsee. Nichts entkommt Heins beißendem Spott, auch nicht die Tatsache, dass London damals als das Gelobte Land galt. Und in Jacinta Nandis blühender Fantasie entfaltet die ferne DDR einen skurrilen Exotismus.

Jakob Hein, geboren 1971 in Leipzig, wuchs in Berlin auf, wo er heute mit seiner Familie
lebt. Medizinstudium in Berlin, Wien, Stockholm und Boston. Seit 1998 Mitglied der Reformbühne
Heim und Welt. Zuletzt erschien von ihm „Wurst und Wahn“.
Jacinta Nandi, 1980 in London geboren, kam mit zwanzig nach Berlin. Sie schreibt für das
englischsprachige Stadtmagazin „Exberliner „und ist Mitglied der Lesebühnen „Rakete
2000“ und „Surfpoeten“. 2011 erschien ihr erstes CD-Buch: „Why German people love
playing frisbee with their nana naked“.