DF-Veranstaltungstipp: Premiere der Operette „Frau Luna“ im Theater Meißen

Die Landesbühnen Sachsen bringen am Sonnabend, 19:30 Uhr ihre Inszenierung der Operette „Frau Luna“ von Paul Lincke im Theater Meißen zur Premiere. +++

Frau Luna“ , Operette von Paul Lincke in einer Inszenierung der Landesbühnen Sachsen

Premiere am Sonnabend, 4. Mai 2013, 19.30 Uhr im Theater Meißen

Auf viele bekannte Melodien werden erklingen.

„Das macht die Berliner Luft“, „O Theophil, o Theophil“, „Schlösser, die im Monde liegen“, „Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe, Liebe“ oder „Lass den Kopf nicht hängen“ – mit diesen Schlagern der „Frau Luna“ beginnt 1899 – im Todesjahr von Johann Strauß am Ende der klassischen Wiener Operettenära – die Erfolgs-Geschichte der Berliner Operette, die vor allem mit dem Namen Paul Lincke verbunden ist. Thema des humorvollen Singspiels ist eine Modeerscheinung der Zeit – das Fliegen: Drei unternehmungslustige Berliner, der Mechaniker Fritz Steppke und seine Freunde Lämmermeier und Pannecke, planen per Ballon einen Ausflug zum Mond. Obwohl Steppkes Braut Marie und Panneckes Verlobte, die resolute Hauswirtin Pusebach, dagegen sind, begeben sich die drei Herren an den Start ihrer Traumreise, denn: Es geht auch um das Fliegen im übertragenen Sinne, hinaus über den Alltag in bessere Welten … Dass ihre Unternehmung dann aber etwas anders verläuft als gedacht, ist nicht verwunderlich. Schon weil die Freunde ausgerechnet von der ewig eifersüchtigen Pusebach begleitet werden, vor der sie eigentlich fliehen wollten! Ihretwegen gibt es – angekommen auf dem Mond – schon gleich mal keinen all zu freundlichen Empfang! Doch zu wenig Ehrerbietung ihnen gegenüber erweist sich für die Erdenbürger als ebenso problematisch wie zu viel Aufmerksamkeit: Da es den „Mann im Mond“ nicht gibt und an seiner Stelle die äußerst verführerische Frau Luna regiert, gerät vor allem Fritz Steppke in die Gefahr, den Boden unter den Füßen gänzlich zu verlieren. Allerdings sorgt Prinz Sternschnuppe dafür, dass Steppke in den Armen der Frau Luna Berlin und seine Marie nicht vergessen kann …
Musikalische Leitung: Hans-Peter Preu; Regie: Susanne Knapp; Ausstattung: Jakob Knapp

 

 Besetzung:       

Frau Luna:   Stephanie Krone/ Anna Exkleben; Jupiter:   Guido Hackhausen; Stella:   Antje Kahn/ Iris Stefanie Maier; Theophil:   Fred Bonitz                                                                                                                                                                                                 

Frau Pusebach:  Silke Richter ;  Marie, ihre Nichte:   Patrizia Häusermann/ Miriam Sabba;  Fritz Steppke:   Andreas Petzoldt; Lämmermeier:  

 Kazuhisa Kurumada/ Paul G. Song; Pannecke:   Hagen Erkrath/ Michael König; Venus:    Freya Sschmidt-Heese; Mars:    Enrico Döring/ Stefan Glause                                                                                                                                                                                     

 Elf:   Christiane Günther/ Antje Fischer