DF-Veranstaltungstipp: Sabine Ebert liest auf Festung Königstein aus „1813 – Kriegsfeuer“

Die Bestseller-Autorin Sabine Ebert ist mit ihrem neuen Roman zum „Napoleon-Jahr“ 1813 auf Lesetour. Am Sonntag gastiert sie auf der Festung Königstein. Beginn ist um 14 Uhr. Der Eintritt zur Lesung ist im regulären Festungseintrittspreis enthalten. +++

Das Jahr 1813 ging als schicksalhaftes „Napoleon-Jahr“ in die sächsische Geschichte ein. 200 Jahre später widmet die deutsche Schriftstellerin Sabine Ebert diesem Thema ihren
Roman „1813 – Kriegsfeuer“. Auf einer Lesetour gastiert sie am Sonntag auf der Festung Königstein, wo noch bis Anfang November die aufwendige Sonderausstellung „Sachsen und Napoleon – ein Pakt mit dem Teufel?“ zu sehen ist.

Sabine Ebert wurde in Aschersleben geboren, ist in Berlin aufgewachsen und hat in Rostock Sprach- und Lateinamerikawissenschaften studiert. In ihrer Wahlheimat Freiberg arbeitete sie als Journalistin für Presse, Funk und Fernsehen. Sie schrieb einige Sachbücher zur Freiberger Regionalgeschichte, doch berühmt wurde sie mit der „Hebammen-Saga“, die zum Bestseller wurde.

Mit „Kriegsfeuer“ schafft sie einen authentischen Bezug zu den geschichtlichen Ereignissen der Napoleonischen Epoche. Sie beschreibt Personen und Schauplätze wahrheitsgetreu und gewährt mittels Originaltexten aus Zeitungsberichten, Proklamationen und Briefen einen Einblick in die damalige Zeit.

„Ein extrem spannendes, vielschichtiges Thema. Bei den Recherchen merkte ich schnell, dass fast alles, was wir darüber zu wissen meinen, Mythen sind. Zehn Schichten Tünche liegen über dem Geschehen, und wenn man die wegkratzt, tritt ein ganz anderes Bild zutage“, erklärt Ebert.
 
„‚1813 – Kriegsfeuer‘ erzählt bei weitem nicht nur von blutigen Kämpfen, sondern auch davon, wie die Zivilbevölkerung diese Zeit erlebte und was in der Geheimdiplomatie lief. Wie der Krieg die Seelen zerstört und sich einzelne Menschlichkeit bewahren. Es ist kein Schlachtenepos, sondern ein Buch wider den Krieg“, so die Autorin.

Auf ihrer Lesetour besucht die Schriftstellerin nun Orte, an denen der Franzosenkaiser seine Spuren hinterließ. Den Königstein hat sie gewählt, weil Napoleon diesen im Juni 1813 inspizierte, während sein Heer am Elbufer lagerte.

Die Veranstaltung findet in der Magdalenenburg statt, die auch die aktuelle Napoleon-Schau beherbergt. Die Ausstellung zeichnet mit einer außergewöhnlichen Dichte historischen Materials ein lebendiges Bild der für Sachsen so folgenschweren Jahre. Ein besonderes Highlight ist der
Originalhut, den Napoleon während seiner letzten Schlachten im Jahr 1814 in Frankreich trug. Die Sonderausstellung ist noch bis zum 3. November zu
sehen.

Quelle: Festung Königstein gGmbH

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