DGB unterstützt Asyl- und Religionsfreiheit – Protest gegen NPD-Hetztour angekündigt

Der DGB Dresden-Oberes Elbtal unterstützt vom 1. bis 3. November Protest- und Solidaritätsaktionen regionaler Netzwerke gegen die NPD. Die plant in ganz Sachsen Veranstaltungen vor Asylbewerberheimen und religiösen Einrichtungen. +++

Dabei soll die Asyl- und Religionsfreiheit als Menschenrechte angegriffen werden. Die rassistischen und antimuslimischen Äußerungen der von der NPD geplanten Tour treffen auf Widerstand der Zivilgesellschaft, von Bürgerinnen und Bürgern, Organisationen und von Firmen vor Ort.

In unserer Region haben sich die Kommunen mit den regionalen Netzwerken auf verschiedene friedliche Aktivitäten verständigt. In Dresden, in Pirna, in Radebeul und in Riesa werden vielfältige Aktionen stattfinden (s. Anlage). Ziel aller Aktivitäten ist es, den demokratischen Konsens gegen Rassismus deutlich zu machen und friedlich und gewaltfrei gegen die Provokationen der NPD Gesicht zu zeigen. Die Gewerkschaften schließen sich dem Aufruf des Kulturbüros Sachsen zur Asyl- und Religionsfreiheit an.

DGB-Vorsitzende von Dresden, Ralf Hron: „Wir unterstützen die friedlichen Proteste gegen die NPD, die offensichtlich nicht verstanden hat, dass die Bürgerinnen und Bürger vom rassistischen Wahn die Nase voll haben. In unserer weltoffenen Gesellschaft, die im Übrigen von internationalen Transfers und von globaler Wirtschaft lebt, ist kein Platz für die dummdreisten ausländerfeindlichen Sprüche von Apfel & Co. Wir werden mit den regionalen Initiativen deutlich machen, was wir uns von Fremdenfeindlichkeit und religiöser Intoleranz distanzieren“, so Hron abschließend.

Quelle: DGB

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